Diablo 3: Battle.net Sicherheitsupdate und Geld für Items – In the Mix VII


Diablo 3 Authenticator

Wer seinen Account möglichst sicher schützen will, verwendet die jeweils neueste Version der Battle.net-Authenticators, ein Stück Hard- oder Software, welche den Zugang zu Spielen Blizzards wie Diablo 3, SC 2 oder WoW durch zeitgebundene Passworteingabe sichern soll. Blizzard hat sich nun entschlossen, die alte Version des telefongestützten, so genannten “Dial-in Authenticators”, welche die besten Jahre hinter sich hat, abzukündigen.

Ab dem 15. August sind die “Dial-in-Authentikatoren nicht mehr einsetzbar. Betroffen sind Spieler, welche den Dial-in-Authenticator bereits seit mehreren Jahren bei WoW z.B. und in der Folge auch Diablo 3, eingesetzt haben.

Crithto: Bitte beachtet, dass wir den Dial-in Authenticator von der Liste der Sicherheitsmaßnahmen für das Battle.net entfernt haben. Wenn Ihr noch den Dial-in-Authenticator einsetzt, könnt ihr das ganz normal bis zum 15. August 2012 tun. Zu diesem Zeitpunkt werden wir diesen Authenticator von jedem Account löschen, mit dem er verbunden war…

» Original-Zitat

In der Folge gibt Blizzard noch weitere Sicherheitshinweise zur Nutzung der neueren Versionen, dem hardwaregestützen Authenticator oder dem kostenlosen Mobile-Authenticator, der mit nahezu jedem App-fähigen Smartphone (iPhone oder Android-OS) betrieben werden kann. Grund dieser Maßnahme dürfte sein, dass der Dial-in Authenticator nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entspricht.

Geld für Items?

In einer Pressemitteilung des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. teilte dieser mit, dass aufgrund seiner Hochrechnung für das erste Halbjahr 2012 der Markt für virtuelle Güter in Spielen erheblich wächst. Berechnet auf Grundlage der Zahlen des ersten Quartals 2012, also ohne Diablo 3, wird ein Umsatzvolumen in Deutschland von 145 Millionen Euro für die ersten sechs Monate erwartet. Das entspricht fast einer Verdoppelung des Umsatzes des Vorjahreszeitraums von 89 Millionen Euro.

Der Bundesverband teilte mit, dass dem Modell mit Bezahlinhalten die Zukunft gehöre: Während der Umsatz mit Abonnements von Spielen im gleichen Zeitraum leicht auf 84 Millionen gesunken sei, steige der Umsatz mit virtuellen Gütern (Items) beträchtlich.

Unklar ist, auf welcher Grundlage diese Erhebung zustandegekommen ist: Damit könnte einserseits der Umsatz der Spielehersteller gemeint sein, welche selbst Items anbieten und verkaufen oder auch, wie in Diablo 3, die anteilige Umsatzprovision des Anbieters aus den Handelsbemühungen der Spieler eines Spiels untereinander – oder eine Mischung aus beidem.