Ein Wiedersehen mit alten Items


Alte Klamotten sind wieder in

Wie auch in den Vorgängern wird in Diablo 3 wohl das wichtigste Spielelement wieder die Jagd nach Items sein. Sie sind der Hauptgrund, wieder und wieder zu Boss X zu rennen und ihn umzuprügeln, in der Hoffnung, dass das ersehnte Überitem endlich fällt. Aber welche sind das? Wir klären die Frage, welche Items aus den bisherigen Spielen wir in Diablo 3 wieder zu Gesicht bekommen könnten.

Heldenmut tut immer gut!

In Diablo 2 erzählen die Items eigentlich keine große Geschichte. Der Name und die Fähigkeiten sind alles, was unserer Fantasie Raum für Spekulationen bietet. Eine “Haut des Vipernmagiers”? Da hat vielleicht jemand einer Klauenviper die Schuppen über die Ohren gezogen… ganz anders in Diablo 1. Hier kann man Einzelstücke nicht nur von zufälligen Monstern erhalten, sondern auch als Questbelohnungen und von bestimmten Bossen. So erzählen sie immer auch eine Geschichte darüber, woher sie kommen und was sie tun. So lässt der gefürchtete “Butcher”, der vielen Spielern sicher noch durch seinen bizarren Folterraum und seine freundliche Begrüßung (“Aaah, Frischfleisch!”) in Erinnerung ist, als Belohnung den Cleaver fallen – die Axt, mit der er dem Spieler vorher einige unschöne Wunden beigebracht hat. Allein das macht den Cleaver einzigartig – und nebenbei bemerkt ist er auch noch ziemlich nützlich.
Andere Items bekamen eine komplette eigene Quest: Wer das Glück hatte, über einen Raum zu stolpern, in dem ein altes Buch die Geschichte von “Arkaines Heldenmut” erzählte, der konnte an eine wirklich gute einzigartige Rüstung gelangen. Dieses und andere “Standard”-Einzelstücke waren zwar an fast jedem Charakter zu finden, aber sie waren trotzdem atmosphärisch.

Bis zur Unendlichkeit…

Was ist aus all diesen Gegenständen geworden? In Diablo 2 waren zuerst nur einige Einzelstücke aus Diablo 1 wieder vertreten: Civerbs Knüppel, Funkenhemd, die Untote Krone und Griswolds Schneide. Erst mit der Erweiterung kehrten viele der “legendären” Gegenstände wieder zurück – und waren die mächtigsten Items im Spiel. Die Namen Windmacht, Arkaines Heldenmut, Adlerhorn, Harlekinskrone, Baranars Stern oder Großvater lösten bei hartgesottenen Spielern wieder ungehemmten Speichelfluss und Runbereitschaft aus. Wer sie sein Eigen nennen konnte, war so gut wie reich (weswegen sie auch eine Zeit lang zu den meistduplizierten Items der Diablowelt gehörten).
Manch andere Items schafften es jedoch nie in den zweiten Teil. Dazu gehören vor allem die Items, die eng mit einem bestimmten Charakter verbunden waren. Manche Items waren allerdings eine Hommage an alte Bekannte – wie zum Beispiel der Schlachtergeselle, der eine Verneigung vor dem Cleaver war.

…und noch viel weiter!

Die beiden Vorgänger liefern Diablo 3 eine gewaltige Grundlage an Items. Natürlich gibt es Items, die die Fans mehr sehen wollen als andere – oder möchte hier jemand eine Neuauflage von Atmas Wehklagen? Oder der Axt von Fechmar? Vor allem die Uniques, die es sowohl im ersten als auch im zweiten Teil gab, haben gute Chancen. Aber auch einige Items aus Diablo 2 könnten uns wiederbegegnen. Items wie der Grabräuber, der Vampirblick oder Arreats Antlitz sind selbst bereits zu “Klassikern” geworden.
Und wie könnte eine solche legendäre Rüstung heutzutage aussehen? Für eine Modification zu Diablo 2 machte sich ein Modder namens TheBigMuh die Mühe, das Aussehen vieler alter Items mit 3d-Programmen nachzustellen. Seine neue Version von Arkaines Heldenmut könnt ihr links sehen (zum Vergrößern daraufklicken). Solche Bilder machen Appetit darauf, bald endlich mit neuen alten Items gegen Diablo ins Feld ziehen zu können!