Diablo 3: Kein zweites Add-on aber neue Klasse?

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Seit Blizzard für Diablo 3 neue Mitarbeiter sucht, unter anderem einen neuen Game Director seit letzter Woche, dampft es in der Gerüchteküche. Wir hatten bereits berichtet, dass für die diesjährige Blizzcon etwas für Diablo dabei sein soll was die Fans von den Socken hauen wird. Leider wissen wir immer noch nichts genaues, aber ein weiteres Gerücht heizt die Spekulationen weiter und diesmal mit etwas mehr Substanz an.

Wie das Forbes Magazin durch eine unbekannte Quelle erfahren haben will, sind die bisherigen großen Content-Patches aus dem Jahr 2015 Reste einer Erweiterung die es nicht live geschafft hat. Dazu gehören natürlich die Ruinen von Sescheron und die Grautiefeninsel, neue Monster und Quests. Angeblich handelt es sich um eine Erweiterung die den Arbeitstitel „König des Nordens“ getragen hat. Passen würde es, denn thematisch sind die veröffentlichen Inhalte durchaus verwandt. Dafür spricht auch, dass einige Quests auf der Grautiefeninsel „größer“ angelegt sind, sich aber beim bisherigen Spielstand merkwürdig bedeutungslos anfühlen, zumal die Grautiefeninsel nicht in die Kampagne eingebunden wurde.

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Was hier leider fehlt, ist eine neue Charklasse, wie sie üblicherweise mit einem Diablo-Add-on einhergeht. Ob da noch was kommt? Thematisch wäre natürlich zuerst an einen Druiden zu denken oder eine andere Klasse die sich in Wäldern, an der See und/oder Gebirgen zuhause fühlen kann.

Angeblich sollte die Erweiterung bereits bei der Blizzcon 2015 angekündigt werden. Dieses Vorhaben hat Blizz aber jedenfalls unauffällig aufs Eis gelegt, denn die Blizzcon 2015 war eher enttäuschend für die Diablofans.

Jedenfalls hält sich Blizz seitdem auffällig bedeckt und wir bekommen seitdem nur kleinere Fixes und Patches serviert, Diablo 3 im Wartungsmodus sozusagen. Als letzterer größerer Content vor einem halben Jahr noch die Grautiefeninsel. Einer der Gründe könnte sein, dass Blizz nicht in den Gefilden von WoW (neues Add-on diesen Herbst) oder Overwatch (frisch rausgekommen) kannibalisieren wollte, da es nicht wenige Spieler gibt, die mehrere Blizzardspiele spielen.

Nun, wir wollen uns nicht beschweren, einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

Was aber wird die Blizzcon 2016 bringen? Entweder sehen wir ein bereits ziemlich fertiges Add-on für nächstes Frühjahr, dann voraussichtlich mit einer nicht-nordischen Thematik (Inselwelt?), was den Abgang von Josh Mosqueira erklären könnte oder die Ankündigung von Diablo 4, was ebenfalls grundsätzlich reinpassen dürfte.

Aber nicht vergessen: Blizzard plant derzeit mit 10 Seasons was auf ein Release wesentlich neuen Contents spätestens im nächsten Jahr hindeutet (Charklasse und/oder Addon) zumal auch die Spieler bei der Stange gehalten werden wollen. Die Ankündigung eines neuen Diablo 4 kann ich mir derzeit daher nicht vorstellen, hierfür wäre die Zeit für die Entwicklung viel zu kurz.

In der Art guter Null-Informationspolitik hat Blizzard übrigens auf die Anfrage des Forbes-Redakteurs wie folgt geantwortet:

Blizzard: Diablo bleibt in guten Händen, das ursprüngliche Team und die jeweiligen Köpfe ihrer Abteilungen sind im wesentlichen noch da, darunter Mitarbeiter die bereits seit den Tagen von Blizzard North bei uns arbeiten.

Was das Veröffentlichen neuer Inhalte angeht haben wir immer unsere Spiele unterstützt, auch Diablo 3, was sich in Bugfixes, kleineren Updates und neuen Inhalten bemerkbar macht und natürlich der Reaper of Souls-Erweiterung. Wir sind begeistert darüber, dass monatlich hunderttausende neue Spieler hinzustoßen und auch die Seasons mit neuen Inhalten werden von der Community gut aufgenommen.

Ja, nee, klar, oder? Was haltet Ihr davon? Wie bewertet Ihr die neuen Informationen von denen der Redakteur sagt, sie könnten auch schon ein wenig älter sein (ehemaliger Mitarbeiter?). Sicher scheint mir jedenfalls dass kein neues Diablo 4 angekündigt wird bevor nicht ein neuer Game Director gefunden ist welcher auch schon die grobe Richtung für ein Diablo 4 entwickelt hat. Sollte tatsächlich auf der Blizzcon 2016 ein Hammer kommen, kann sich dieser nur auf neuen Content und/oder eine neue Charklasse beziehen.

Andi - Staffie bei indiablo - mehr oder weniger freiwillig :D aus Stuttgart/Benztown

Alter: Wollt Ihr nicht wissen. Geschlecht: Wißt Ihr wenn Ihr Profile lesen könnt Hobbys: Viel zuviele und Diablo versteht sich Sonstiges: Ne Menge, da reicht der Platz nicht... Beruf: Leider nix mit Diablo 3 :)

Diablo 3: Ende Season 6 und Start Season 7 Blizzard Gamescom 2016 Wettbewerbe
Comments
Xkl1
Gegen ein Diablo 3 Addon und für ein Diablo 4 sprechen mittlerweile viele Dinge!

a) Seit 2015 gibt es Job Postings, diese wurden immer zahlreicher!
b) Fast kompletter Austausch der A-Liga im Diablo 3 Team!
c) Job Postings verraten, dass man nach Konzeptkünstlern suchte, bzw später dann nach Grafikern für bewegte Bilder.
d) Bei der vorhandenen Engine würde es wenig Sinn machen nach solchen Leuten zu suchen.
e) Es kamen im Verlauf des letzten Jahres ständig Updates und Content wo man dachte, dass hier ein Addon zerschlagen wurde.
f) Blizzard mag die Addon Politik nicht mehr.
g) Die Job Postings versprühen den Eindruck, dass das "unanounced project" in einem sehr frühen Status ist. Ein Addon, wäre schon bedeutend weiter, da ja das Grundgerüst komplett steht.


usw.
fraglichegeschichte
Also aus meiner Erfahrung mit blizzard sieht es sehr nach einem Weg richtung Diablo 4 aus. Ich meine es spricht rein gar nichts dagegegen Diablo 3 während der Entwicklung von d4 am Leben zu erhalten, was aber nicht heisst dass ein Addon völlig ausgeschlossen aber da Blizzard anders einnahmen genereriert und sicherlich wenig "Zeit" hat mit einem Team an einem Addon für d3 zu arbeiten, wird bestimmt auf der Blizzcon ein Diablo 4 enthüllt, denn ein addon würde ich jetzt nicht als das Highlight bezeichnen.

Die andere Frage ist natürlich wie lange man dann wieder auf das D4 warten kann. Wenn man die Entwicklungszeiten diverser Spieletitel von Blizzard anschaut können wir auf d4 frühestens in 2019 rechnen. Also um die 3 Jahre zu füllen wird Blizzard die Seasons und Content der übrig ist oder reinkommt, vielleicht auch ne neue Klasse definitiv in diese 3 Jahre Entwicklungszeit packen.

Es würde mich stark wundern wenn man hier nicht von Diablo 4 sprechen. Gut, es mag auch ein remake von D2 kommen, aber wenn man die Ausschreibungen, die internen Veränderungen, das angebliche absperren der Diablo Abteilung im Headquarter, naja, man muss nicht ein Genie sein um diese Fakten mal wirken zu lassen. Es wird sicherlich irgendwas grösseres in der Diablo Reihe passieren und am wahrscheinlichsten ist es Diablo 4
Shihatsu
Warum? Design und Engine-Entwicklung sind 2 völlig verschiedene Dinge?
Horst Schlemmer
Was Shihatsu sagt. Nur weil man eine Engine hat, heißt das ja nicht, dass man da wie in einem Baukasten alle möglichen Sachen erstellen kann. Für neue Monster, Gebiete, Chars, Items und co. braucht man zuerst mal ein Konzept (-> Konzeptkünstler) und dann jemanden, der das Konzept über ein 3D-Programm als Modell und als Textur erstellt (->Grafiker). Und dann kann man das in der Engine nutzen.
Die Stellenausschreibungen können auch genausogut auf ein Addon hindeuten. Wenn man jetzt mit der Entwicklung des Addons so richtig losgelegt hätte, wird das Mitarbeiter binden. D.h. Leute, die sich bisher um D3 RoS kümmern, arbeiten jetzt an dem Addon und daher braucht man neue Leute für eins der beiden Teams.
Warum Blizzard keine Addons mehr mögen sollte, versteh ich auch nicht. So viele Addons wie in den letzten Jahren gabs bei Blizzard doch noch nie.
Chabero
vieleicht gehen Ihnen die Ideen aus...
Immerhin muss das Add-On ja zum Grundgame passen udn erweitern..

Bei "was neuem" hat man alle Freiheiten

D3 ist zwar der Nachfolger von D2, trotzdem "ganz anders"

Wenns ein D4 gibt, wirds evt was mit "das Beste aus beidem"

D2 hat seinen reiz, D3 auch aber aus anderen Gründen
Xkl1
Horst du vergisst aber die Anforderungen die an die Grafiker gestellt wurden!
Es wird explizit nach Leuten gesucht die sehr spezielle und moderne 3D Techniken beherrschen. Techniken die in der aktuellen Engine nicht einmal ansatzweise möglich sind.

Denkst du ernsthaft, dass sie ein mega Grafikupdate der Engine einhergehen lassen mit einem Addon?

Halte ich für extrem unwahrscheinlich!
Shihatsu
Ä und das sollen was für Jobs und genau was für besondere moderne 3D-Techniken sein die die Engine nicht beherrscht (Btw: du sage mal, kennst du den Quellcode der Engine? Bist du 3D-Entwickler?)? Versteh mich nicht falsch, ich glaub nicht das du Unrecht hast, nur macht deine Argumentation an der Stelle halt einfach keinen Sinn.
Was ich bisher gefunden habe ist ein Job im Diablo-Universum (das kann alles sein, neues MMORPG, neues "richtiges" RPG, D4, D2 remake, D3 Addon, ...) der was mit der Beleuchtung zu tun haben soll. Die D3-Engine behrrscht ganz vortreffliche Beleuchtungstricks, was man wunderbar an verschiedenen Outfits desselben Gebiets oder in Zusammenarbeit mit der Physiks-Engine (Kronleuchter, sowas ist NICHT trivial) sehen kann. Dazu suchen sie Nachfolger für die ganzen Jungs die D3-Team oder Blizzard verlassen haben. Nichts was darauf hindeutet hier modernste Techniken zu verwenden. Das würde mich auch gerade im 3D-Bereich verwirren, denn das neueste vom neuesten läuft halt nicht auf 5 Jahre alter Hardware - und das tun Blizzard-Titel immer.
Was ich halt dazu (und das spricht dann eher für etwas ganz neues und deine sonstige Argumentation, der ich im übrigen Folge - ich glaube an ein schnelles D4) noch im Hinterkopf habe sind 2 Dinge, deren Quellen ich einfach nicht mehr finde: "Next Blizcon Diablo Fans gonna lose there Shit" (unknown Blizzard Heini) und "We want to be faster. We want to release at least one minor (Wow Exp, Hearthstone, etc pp) and one major (SC3, D4, WC4, ...) product a year" (Bobby the asshole Kotick).
Fruityfrank
Hat hier schon jemand darauf spekuliert, daß ein neues Diablo Spiel evl. kein weiteres Hack & Slay wird, sondern ein anderes Genre bedient ?
Ich könnte mir durchaus etwas in Richtung Ego Shooter vorstellen.
Die Engine von Overwatch war imo eine Neuentwicklung. Wenn man die für ein weiteres Spiel verwenden könnte wäre das auch aus finanzieller Sicht sinnvoll.

Für mich mach aktuell zumindest weder ein zweites AddOn, noch ein D4 wirklich Sinn.
Xkl1
Soweit ich mich erinnere hat Blizzard in der Vergangenheit mehrfach bekräftigt, dass sie sehr wohl um die Anliegen der Diablo Fans Bescheid wissen.

Ein World of Diablo wurde schon damals abgetan, weil die WoW Fans ganz anders sind als die Diablo Fans.

30+ Mio verkaufte D3 Spiele sind eine gute Basis. Würden sie ein anderes Genre bedienen wäre der Frust der Diablo Fans sehr groß. Das ist ein Spiel mit dem Feuer und dem ist sich auch Blizzard bewusst.

Da können sie ja einfach eine neue Marke erschaffen, aber ihre bestehende Legende werden sie dafür kaum opfern.

@Shihatsu:

In der Beschreibung zum Senior Character Artist steht geschrieben:

"Demonstrated proficiency with current surfacing techniques and PBR workflows"

PBR steht für physically based rendering. Soweit ich weiß kann die Diablo 3 Engine das aber nicht. Vielleicht irre ich mich hier, aber meinem Wissenstand nach wäre dies etwas Neues, und somit sieht eigentlich alles nach Diablo 4 aus.
TheSlayer
Ein Diablo 4 mit besserer Item-Skalierung und einer Alternative zu den Nephalemportalen kommt mir viel zu wenig vor. Nur dafür ein neues Spiel entwickeln, no chance. Solch eine Generalüberholung von Items und Skills könnte man problemlos in ein Addon packen. Bei WoW gibt es mit den Addons ja auch oft große Änderungen an den Skills.

Da bessere Grafik kein wichtiger Grund sein wird, müsste es für D4 wirkliche Killerfeatures geben. Was könnte das sein?
MrGracy
VR-Unterstützung

Oder irgendwas in Richtung Open World, da sehr häufig wieder gemeckert wird, dass man nur zu viert in einem Spiel sein kann. Also nicht so wie im Abenteuermodus aktuell sondern auf die Anzahl an Spielern gedacht, dass hunderte in einem Spiel sind und von da aus in Gruppen in einzelne Instanzen gehen, die sehr schwer sind. Würde aber vermutlich zu sehr Richtung WoW gehen.
Wie das zu Diablo passen könnte, kann ich mir aber nicht vorstellen.
Cruser
also ich persöhnlich würde mich da glaube ich eher auf ein add on freuen. neuer akt + neue klasse würde mir besser gefallen als ein dia 4.
Xkl1
Das Itemsystem ist einfach "broken".

Die Sets mit dem 6er Bonus sind mehr als nur "broken". Es ist auch schade, dass der Großteil der Spieler bei einer neuen Season so schnell die Lust wieder verliert. Man schaue sich auch nur die Facebook Kommentare an.

Die Leute wollen endlich was Neues, und damit ist kein Necro gemeint, der natürlich toll wäre.


Man hat sich in ein Eck manövriert und da kommt man jetzt nicht mehr aus. Ich habe mich bei Diablo 2 gerne langsam gesteigert. Ab und zu gab es halt einen größeren Sprung, und die Suche nach HRs und Charms war immer super.

Tja hier gibts einen wahnsinnigen Sprung mit dem 6er Bonus, und danach holt man sich halt die Blutsplitter, betet zum RNG Gott, dass man nach 2 bis 4 Tagen alles hat was man will, und dann farmt man Mats damit man sie zu ancient machen kann.

Nach 2 bis 3 Wochen spielt man 75+ und legt das Ding wieder zu den Akten. Es kann halt nix Besonders mehr droppen und das ist genau der Punkt.

Du läufst nur noch herum, es dropt gold und du denkst dir nur mehr "langweilig, egal was es ist, es ist Müll, ich brauch ja nur mehr meine ancient Sets" und die holt man sich via Craften 20 mal schneller.

Ich suche also nach 2 Wochen nur noch nach Farm Materialien, während in D2 stääääääändig was mega geiles droppen konnte. HR, Charm, ultra seltenes Leg für neuen Char oder Build, Rohling, mega gozu Rare etc.

Das ist für mich eigentlich der Knackpunkt bei Diablo3, einem ansonsten echt spassigen Spiel.
fraglichegeschichte
Also ich denke technisch ist d3 irgendwie an einem punkt wo sie wirklich arbeit und geld investieren müssen und die sinkenden Spielerzahlen sind eindeutig ein Hinweis darauf, dass d3 entweder ein wirklich affengeiles Addon braucht oder einfach D4 in der Planung steht.

Ganz enttäuscht wäre ich wenn man d4 wie in den ursprünglichen d3 Konzept in eine MMO ähnliche Welt packen würde.

Andererseits sieht man ja auch wie veraltet WoW ist und es ist glaube einfacher eine D4 MMO Welt zu erschaffen als einen würdigen Nachfolger für WoW.
Die Amis werten ja regelmässig die Statistiken aus und kennen sehr gut auch die Verkaufszahlen von D3. Diablo ist aufjedenfall eine Marke die Geld produziert, auch wenn wie bei d3 man es nicht so richtig gut gemacht hat

Ich denke aus Sicht der Spielerzahlen und Verkäufen wird sicher intern über einen Nachfolger nachgedacht der auch vielleicht als Ersatz für WoW geplant ist von den einnahmen her, denn auch wenn WoW mit den vielen Addons sicherlich das am längsten am Leben erhaltene Game ist und das muss erstmal ein anderer Hersteller nachmachen, ist es auch optisch und technisch mehr als überreif und Blizzard weiß das. Klar, könnten die auch WoW in eine völlige neue optische Engine packen und einfach an dem Punkt wo es steht weitermachen, aber ich bin mir ziemlich sicher wenn einen etwas aus den Socken hauen sollten bezüglich diablo sein, dann bestimmt nicht ein Addon oder Content Patch mit neuer Charklasse.
Macintom
Wenn ein eventuelles Diablo IV nicht den Hirnschmalz aktivieren kann
wird es genauso wie Diablo III versinken. Alle Diskussionen über Meta,
Endgame, Respec und WoW-Like-Pets werden die Legende eines Diablo II
immer mehr verreissen. Also bitte ein ARPG vom Feinsten. Wobei ich den
Hauptaugenmerk auf "Roleplay" lege. Ich möchte entscheiden wie sich
mein Char entwickelt. Ich mache die Fehler und weiß daß ich neu anfangen
muß weil ich Skillpoints falsch gesetzt habe und ich nicht weiterkomme.
Kein "Casual" mehr. Easy to learn, ja. Aber auch dann "Hard to master".
Und nicht weil mir der SMK als WD gerade fällt gedenke ich mal um-
zuskillen. Meine Entscheidung muß was wert sein.

Gottverdammichnochmal ...

Schönen Sonntag noch
DameVenusia
Tja, wie gesagt, vielleicht ist das Add-on schon fast fertig und sie suchen aktuell Leute für D4 oder so ^^.
D4 würde mit Sicherheit mit neuer Engine kommen, bei gleichen Effekten sparsamer oder genauso verbrauchend bei mehr Effekten.
Für ein Add-on fehlt mir derzeit ein wenig die Phantasie, aber die Lore gäbe ja einiges her ... und ich werd ja nicht bezahlt mir für Blizz den Kopf zu zerbrechen

@macintom: Ich glaube dass die Entwicklung etwas anders sein wird: Im Zeitalter der Millionen kostenlosen Apps und Browsergames benötigst Du heutzutage ein niedrigschwelliges Angebot, ähnlich dem easy to learn, hard to master Konzept, aber mit anderer Ausrichtung. Ich bin mir fast sicher, dass 70% aller Diablo-3 Spieler das Spiel in guter Erinnerung haben (vor allem wenn sie erst mit RoS eingestiegen sind) weil sie es nämlich nur bis Level 60/70 (seinerzeit) gespielt hatten und dann auf angenehme und meist auch unterhaltende Weise durch waren. Das hat D3 erstmals sehr gut gelöst mit dem Leveling. Was uns Forenheinis und Aficionados betrifft wir wollen halt mehr. Darum dreht sich das ganze Geschreibsel hier und anderswo.

Und vermutlich beginnt da die crux: Einfach zu erlernen ist das eine. Es sollte aber selbst für Demoversionen nicht zu einfach sein damit Spielspass entsteht und in den Bann zieht. Fürs so genannte Endgame muss noch ordentlich was draufgesetzt werden, aber das wird schwer wenn das Spiel im Prinzip auch von jedermann binnen 25 Stunden "gemeistert" werden kann. (PoV!) Du kannst heute kein Spiel mehr wie D2 rausbringen wenn man was verdienen will. SpielerInnen wollen schnell angefixt werden bzw. Spass haben und Herausforderung damit sie kaufen, gerade wo die Konkurrenz von Browsergames mit InApp-Käufen stark ist. Das geht in Grenzen, aber für die Long-Term-Spieler bleibt dann vermutlich wenig übrig weil für die ein komplett anderes System entwickelt werden müsste. Geht zwar, muss aber genau geplant werden, bereits im Voraus, es soll ja reinpassen in das Spielfeeling. So gesehen hat D3 einen btauchbaren Spagat hingelegt obwohl "gut" anders aussieht.

Ich denke daher, dass Blizz aus den Erfahrungen gelernt hat und mit D4 (sollte es kommen) etwas Neues kommen wird. Vielleicht tatsächlich eine Mischung aus D2 und D3, aber dann (vielleicht) mit einem Hardcut zwischen Casual und Longterm-Spieler, der dann per definitionem kein casual mehr ist, auch wenn @shihatsu sich dafür hält ( Spielzeitmässig pro Tag gerechtfertigt, sonst nicht)
fraglichegeschichte
@DameVenusia:

Du bringst ja die richtigen Punkte rein, aber einiges Spiele bringen Modis mit. Ich finde Path of Exile ist ein Beispiel dafür, was man als Spieler machen kann. Du kannst hart anfangen, aber Du kannst sterben und kannst dann in einem unteren Spielmodi deinen Char weiter nutzen. Finde ich z.B. eine Überlegung bei Blizzard. Wer halt stunden reinsteckt, hat immerhin die Chance weiter zu machen bevor er wieder bei 0 anfängt wenn man Fehler gemacht hat.

Solche Modis wären halt ne Überlegung wert. Aufjedenfall sollten sie schnellstens dieses "Loot 2.0" in D4 nicht mehr in anbetracht ziehen. Bis heute stört mich dieses Loot System und sehr eingeschränkte Handel. Eine rasend wachsende Erfolgsquote mit einer anschliessend riesengrossen dürre und entsprechend dann nach 2-4 Wochen des daddelns wird das Spiel beiseite gelegt, weil es einfach kaum noch aha Momente gibt.
XX3XX
Das grösste problem ist ganz einfach die komplette Item mechanik.Nicht Die Paragon lvl ,nicht die 10 schwierigkeitsgrade,nicht die Minions.Es ist von grundauf falsch gelaufen mit den Items und ihren eigenschaften.In D2 waren die GELBEN items das non plus ultra.Da hat das Suchen nach items spass gemacht.Selbst die blauen sachen konnte man zu mächtigen items craften.Es gab Unics die haben sogar die mächtigen Runenwörter in den schatten gestellt.Und ich rede hier nichtmal von den sau geilen gelben Ringen oder Amus sondern von Rüstungen,Handschuhe,Helme,Boots und waffen.In D3 sind die Set items ganz einfach zu OP und die gelben items praktisch völlig nutzlos,ausser zum craften.Das hat 90% der langzeit motivation in D3 verballert.Blizzard werkelt eindeutig an den falschen stellen.Falls es ein neues Add on geben sollte und sie an der Item mechanik nichts ändern sollten werd ich D3 ganz begraben.Die letzte season hat mich nichtmal 1 Woche gehalten können.Trotz Season reise,trotz Kosmetischen schnick schnack und was sie sonst noch so versuchen,um die spieler bei der Stange zu halten.
TheSlayer
Eben diese Itemproblematik könnte man aber problemlos mit einem Addon grundlegend verändern. Alleine heute zu Vanilla ist was völlig anderes.
Für ein verändertes Itemsystem braucht es kein D4!

Bezüglich Grafik habe ich auch noch nie irgendwo was Negatives gelesen. Paar Effekte mehr und so, klar, aber auch dafür braucht man sicher kein komplett neues Spiel.

Selbst die Profi/Gelegenheitsspieler-Thematik könnte man, sofern man wollte, relativ einfach lösen: Neben Softcore und Hardcore ein dritter Modus "Profi". Hier würde die Droprate für alles auf z.B. 5% reduziert und Skillpoints fix bleiben. Paar weitere Anpassungen, und man hätte das so hochgelobte D2-System (wobei ich bezweifle, dass es nach der ersten Euphorie viel Laune machen würde).

Ich denke auch, dass ein D4 fast zwingend open World beinhalten müsste. Dazu PVP (Gruppenschlachten mit 50 Mann ;-) ) und als Gegensatz zu WoW free-to-play mit Itemshop wie man ihn in Asien bereits erprobt.
greenelve
Die Itemproblematik hängt auch damit zusammen, dass Zahlen alles ausmachen. Zudem gibt es genügent Spieler, die nach höheren Zahlen schreien. Frei nach der Devise: Das Spiel dreht sich einzig und allein um Itemverbesserungen. Ergo müssen ständig bessere Items gefunden werden.

Meiner Meinung nach müssten Entwickler wie Spieler ein Stück weit davon weg. Wie wäre es mal mit Monster schnetzeln? Hab gehört das soll auch Spaß machen. Einfach mal Monster totklicken, in diesem Monster-tot-Klick-Spiel.


Bei HnS und Open World, quasi MMO, Lost Ark wäre ein guter Kanditat für die Zukunft. Soll irgendwann auch mal richtig (im Westen) erscheinen. https://www.youtube.com/watch?v=2F44...youtu.be&t=236
fraglichegeschichte
Das Problem ist halt das der Schaden nur durch die Items kommt. Nackt kommt man in dem Spiel kaum bis garnicht vorwärts. Schon dieser Fakt alleine ist halt mist. Du kannst also nicht mal eben durch eine Skillung Dir das Spiel erleichtern, sondern ein Item zwingt Dich dazu.

Kaum jemand spielt wirklich nennenswert hohe Rifts ohne 6er Boni eines Sets. Hier ist ja schon ein Designfehler, viel mehr Variation, aber gut, bei Open End Rift Konzept was soll da auch an Balance oder sinnvolles Gameplay erstellen wenn sogar ohne diese Rifts das Spiel nur hin und her generft oder gebufft wird.

Der Cube mag ja erstmal innovativ wirken aber wirklich viel Freiraum an Slots ergibt sich da nicht, vieles ist einfach so wie es ist.

In d2 lod kann ich immer sehr gut zwischen offensive oder defensiv wählen oder gehe auf mf und sorge für mehr Drops. In d3 RoS kommst Du irgendwann an dem Punkt wo nur der Schaden relevant wird, weil Du halt an defense kaum noch was vernünftig aufbauen kannst.

Stell Dir mal das Geheule vor wenn man die Sterbepassive rausnehmen würde? Endlich würde man Respekt spüren, aber Freitod, gerade in HC, macht das Spiel in vielerlei Hinsicht zu einfach.

Solange der Anspruch in D3 RoS bleibt wie bisher sich innerhalb kurzer Zeit hochzufarmen und am Ende nur noch G Riften bis man rote Augen bekommt, naja, klar, bei Baal in LoD hat man auch nix anderes getan, aber als High lvl Char hast Du immerhin jedes Tag überraschungen gehabt und was ganz seltenes gesehen. In D3 RoS sagst Du dir nach dem x ten Item, wtf, ich brauch keine Mats mehr.

Es fehlt immernoch die Vielfalt des Langzeitcontents. Es hatte was cooles abends mit Jungs zusammen auf Beute zu gehen, sich gegenseitig auszuhelfen und das was man nicht brauchte gegen was zu tauschen mit anderen um sich oder den anderen zu helfen. Das tauschen geht ja nur wenn man innerhalb der gleiche Party beim Drop dabei war. Sprich schreit einer im TS dass er wat geiles gefunden hat und man merkt, fuck, falsche Party, dann ist halt sowas immer der Dämpfer der einen beim D3 RoS auf den Keks geht. Der Spielfluss ist mittlerweile ziemlich aufs eigene Luck und Bloodshards plus Cube beschränkt. Sich mal eben von einem Bloodshards kaufen geht nicht oder einem Freund geben, weil man alels hat und dem anderen helfen mag beim Einstieg.

Es fehlt einfach das miteinander. Mag sein, dass aktuell die Spieler anders ticken, aber ich fand insgesamt Diablo 3 Vanilla vom Ansatz richtig gemacht. Es fehlte noch viel polierarbeit, aber im grossen und ganzen erinnere ich mich an das AH und die Vanilla Zeiten deutlich positiver zurück als meine Zeit in RoS. Klar, der Akt 5 ist cool, machte laune auf mehr, aber durch den Abenteuer Modus ist das einfach völlig nach hinten gerutscht an Bedeutung. Rifts, waren jetzt nicht innovativ, kannte man von diablo klone schon im Ansatz(Torchlight...) aber gut, man baute darauf auf, konzentrierte alles an Content, Veränderung darauf plus Season. Die Leute schlucken das Konzept von Season zu Season, aber der Reiz ist einfach dahin. Klar fühlt sich der erste Woche geil an wenn man alles am aufbauen ist, doch schnell kommen wir wieder an dem Punkt wo das Spiel uncool wird. Natürlich kann man durch nerfs und buffs völlig die Spielweise der Klassen verändern oder kastrieren und erstmal neue Herausforderungen schaffen, aber d3 RoS bleibt in seiner spielerischen Vielfalt immer noch gefühlt hinter d2 lod trotz moderner Technologie, Grafik und möglichkeiten. Ich meine schaut euch mal die Akte genauer an, ist das wirklich so geil gemacht wie z.B. das CS mit seinen portalwächter? Ich finde die Besonderheit der Akte nicht so gelungen, da ist alles simpel gehalten, keine wirklichen Rätsel oder Schaltermechanik, alles an Anspruch flach gehalten. Früher hab ich wenigstes wegen dem Rage Timer oder auch Belial herzklopfen bekommen, mittlerweile lache ich da und merke wie einfach meine Begeisterung für das Spiel abnimmt.
Xkl1
Also der Abenteuermodus war wie ich finde ganz klar ein Pluspunkt! Aber man sieht wie sich die Meinungen unterscheiden. Dass offenbar ein Addon zerschlagen wurde, und das ganze in Stückwerken als Patches rauskam, bzw. die Job Postings, allen voran der Abgang vom Game Director, der da sagt, das Spiel befände sich auf einem guten Weg, deuten ganz ganz ganz gaaaaaaanz klar darauf hin, dass es kein weiteres Addon mehr gibt.

Es war eines geplant und es wurde daran gearbeitet, da bin ich mir relativ sicher, aber das hat man eingestellt und nun werkelt man an was anderem.

D3 Vanilla war halt auch Rotz. Sets und Legs nie gedropt, und falls ja, kannst du es wegwerfen....das war auch lächerlich. Dazu waren alle Items identisch, nur halt X+5 und X+10......schnarch.

Die Gegenstände in D2 LoD haben vielleicht keine legendären Eigenschaften (was sie allerdings auch verzichtbar macht!!!), jedoch Stats Kombis die man so nicht überall findet.

Das führte dazu, dass man sich in gewisser Weise die Items auf einander abstimmen konnte, zB mit FHR, FCR, Resi, Todesschlag, etc.

Hier liegt der Hund in D3 begraben. 6er Set anziehen, die Waffe die dir vorgegeben ist, ebenso Ringe und Amu, fertig. Jeder hat das selbe an, und die selben Rolls :/

Den Rage Timer empfand ich ebenfalls nie als gutes Konzept. Wenn man sowas braucht liegt was im Argen.

Die Itemization, damit steht und fällt Diablo.
TheSlayer
Ich weiss, ist ein leidig altes Thema, aber hätte es in D2 die Möglichkeit gegeben den Schaden / Effektivität genau zu messen wie jetzt in den Rifts, wäre es mit der Vielfalt auch ganz schnell vorbei gewesen.
Der eine hätte auf viele Wochen höhere Rifts spielen können, einzig wegen einem Drop. Toll wäre das auch nicht gewesen.
fraglichegeschichte
@theslayer: das ist der springende Punkt den Du ansprichst, open End bzw. rifts machen noch offensichtlicher wie wenig Vielfalt das Spiel bietet, denn wir wissen ja alle, es geht um effektives farmen von Gear und keiner der sich optimiert wird einen Build spielen der aufgrund der Items z.B. auf T5 limitiert ist. Blizzard gibt sich mühe dort etwas mehr luft zu machen, aber am Ende sind es immer die 6er bonis die dominieren(welch wunder )

@Xkl1:

Du kannst den Release stand von Vanilla mit den später abgeänderten stand von Vanilla vergleichen. D3 "vanilla" wurde zig mal geändert. Der letzte Stand mit Mp10, gebufften Items und alles drum rum fand ich klasse, auch das paragon 100 max und mf und der ganze kram der da kam.

RoS war jetzt für mich eher enttäuschend was aber daran liegt dass es einfach zu sehr richtung Konsole gemacht wurde(blizzard wollte ressourcen sparen und versuchte Konsolen wie auch PC Version technisch nahe beieinander zu halten um somit nicht völlig den überblick zu verlieren).

Umso mehr war klar, dass hier einfach eher Casuals angesprochen werden sollte als intensivspieler, denn wirklich spannend paragon nachfarmen und immer um paar Roles sich zu verbessern ohne Handel ist noch gähnender als Baalen bis 99

Wie auch immer, die Spiele sind vom Konzept völlig anders und ich bin eigentlich aktiv seit jedem Patch dabei gewesen und ich habe die up and downs der Entwicklung konsumiert und bin immer noch überzeugt, dass Vanilla in den letzten Patches mit AH mir insgesamt auf lange Zeit gemessen mehr Unterhaltung bot als RoS, aber wie gesagt, für jedes Konzept finden sich Spieler, die es toll finden.

Das Problem an der Season ist auch, wer verrückt ist und genug paragon XP gefarmt hat automatisch einen erheblichen Greater Rift Vorteil was insgesamt schwer in die Balance mit einfliesst. Bei d2 LoD war das nicht so der Fall, da konnte man auch mit 95 und 80er Chars wunderbar zusammen flüssig spielen. Greater Rift treibt die Spieler stark auseinander. Ich finde es designtechnisch nicht gelungen.

Der Teufelskreislauf beginnt aber spätestens dann, wenn die Klassen nicht alle gleich effizient Paragon bzw. hohe Stufen XP/Zeit abfarmen können. Denn wer hier hohe paragon erreichen will, wird zwangsweise auf die stärksten Chars umsteigen und nicht weil die spielweise geil ist, sondern weil man ja mit anderen konkurriert. Daher finde ich das gesamte Konzept in der Season eigentlich für die tonne
TheSlayer
Naja, nur schau fraglichegschichte: Bei D2 gabs garantiert auch einen Build mit der höchsten DPS, und garantiert war eine Klasse und ein Build einen Tick stärker als die anderen. Nur gab es damals eben keine Vergleichsmöglichkeiten.

Würde man in D3 die GRifts abschaffen, wären alle Probleme "gelöst". Auf T10 könnte man fast alle Builds fast gleich gut spielen. Analog zu D2.

Sets haben sich überentwickelt, da gebe ich Dir allerdings Recht. Der Weg, den Blizzard mit den beiden Set-Ringen eingeschlagen hatte, der war genau richtig. Leider nicht weiter verfolgt.
fraglichegeschichte
@TheSlayer:

Aber ich sage nochmal, dadurch, dass man halt keinen festen Schwierigkeitsgrad geschaffen hat und Hölle in d2 war wie es war, hat keiner bei d2 erstmal darüber nachgedacht den theoretisch stärksten Char zu wählen. Man nahm immer das was entweder einem Lag oder wirtschaftlich günstig zu spielen ist.

Du sprichst auch den Punkt mit den GRift an. Im Grunde wäre das abschaffen der GRifts eine Variante und nur die Rifts allgemein von Season zu Season neu zu balancen. ICh finde ja die weiteren T Stufen nach 10 vom Ansatz bescheuert. Der Ansatz mit den Set Ringen fand ich süss, nur leider waren die Builds nicht konkurrenzfähig damit, glaube bis auf eine Klasse konnten die anderen nicht wirklich die 6er Sets deutlich toppen.

Wie gesagt, ich hab diverse Wizard builds durch, von WoH Varianten, Vogel, Orb etc. ich hab sogar einen meteor dauerspammbuild gemacht der keine Ressourcenprobleme macht, alles cool, aber obwohl der Build mir spass machte, war bei dem t6-t7 schluss mit Killspeed. Ich finde die Items nicht gut genug ausbalanciert und in Hinblick auf Abwechslung sind da ja nur immer 3 Sets pro Klasse in Gespräch. Es ist nur, es wird so viel entwertet. Übers z.B. für HF Amu. In d2 LoD ist die Torch ja festes Programm. In d3 konnte man dem Item ja keinen extra Slot widmen, dann wäre es programm für jeden, die übers dann noch richtig knackig machen und zack hat man ne Herausforderung.

Für mich ist das meiste zu viel Weichspülprogramm, eigentlich könnte man genauso lvl 70 als Charlvl abschaffen und direkt mit alle skills freigeschaltet und nur paragon und items farmen. Mal ehrlich, wer findet den Weg bis 70 überhaupt noch spannend?
Burning
Ich hoffe stark auf ein D4. D3 ist kein schlechtes Spiel aber diese strikte Ausrichtung auf Items stört mich von Anfang an. Besonders ärgern mich immer Logik-Brüche wie zum Bsp: Warum gebe ich meinem Mönch eine endgeile Daibo wenn er sie beim Kämpfen auf dem Rücken hat? Trotzdem scheint er auf magische Weise den Schaden nutzen zu können? Das gleiche mit Stäben: Warum hängt der Schaden meines Zaubers davon ab welchen Stock ich in der Hand halte? Das macht aus RPG-Sicht halt wenig Sinn und genau am RPG fehlts in D3. Ich hoffe wirklich mit D4 kommt ein vernüftiges Skillsystem zurück.
Xkl1

Ja nur dass T10 einfach nur ulta einfach ist, das ist wiederum nicht analog zu Hölle bei Diablo 2. Klar ein Hammerdin hatte da keine Probleme, aber one-hitten war da auch nicht für die breite Masse, und Souls, Fana Moonlords und Co hauten immer dick rein.

Das Konzept würde nur funktionieren, würden sie Sets massiv abschwächen, mehrere Waffen pro Build zulassen und könnte man abseits davon wirklich geiles Zeug finden. HRs, Charms, Rohlinge, etc.

Darum ging es doch, darum haben alle wie bekloppt Runs gemacht in TC85, Cows, etc. Die seltenen, geilen items abstauben die man evtl. jahrelang nie fand.

Das motivierte enorm. Das alles hab ich in Diablo 3 nicht, hier gehts darum den höchsten GRift zu schaffen, und das rein damit Mats zu farmen um die Items ancient zu verzaubern..........................................!

Das kann man nicht einmal ansatzweise mit D2 vergleichen.
XX3XX
Ich habe 13 jahre aktiv D2 gespielt und in dieser langen zeit,habe ich nur EIN EINZIGES mal einen Griffon Diadem gefunden.Dazu kommt noch das es im ersten jahr war ,keine ahnung vom game hatte und das teil auch noch bei Charsi verkauft habe ,weil ich nen Barb spielte.Jeder der D2 gespielt hat weiß wie der Facepalm aussah den ich mir gegeben habe als mir klar wurde was ich da getan hatte.Zurück zum thema,DAS ist mal ne Droprate.Davon kann man in D3 nur träumen.
XX3XX
Ich habe 13 jahre aktiv D2 gespielt und in dieser langen zeit,habe ich nur EIN EINZIGES mal einen Griffon Diadem gefunden.Dazu kommt noch das es im ersten jahr war ,keine ahnung vom game hatte und das teil auch noch bei Charsi verkauft habe ,weil ich nen Barb spielte.Jeder der D2 gespielt hat, weiß wie der Facepalm aussah den ich mir gegeben habe, als mir klar wurde was ich da getan hatte.Zurück zum thema,DAS ist mal ne Droprate.Davon kann man in D3 nur träumen.


-.- Was ist den mit dem Forum los? Bitte meinen vorletzten post löschen.Danke
MrGracy
Diese sehr geringen Dropraten waren "damals" in Ordnung. Heutzutage würde das nur zu Unmut bei den Spielern führen. Die Zeiten haben sich nunmal geändert. Stell dir mal vor, ein Item ist super klasse und würde dich deutlich nach vorne bringen und es droppt bei dir Jahre nicht ... da ist es der Mehrheit wohl lieber alles schneller zu finden und dann eben noch auf einen erneuten Drop mit besseren Stats zu hoffen.

Wäre denn ein Addon, das die Itemproblematik anpackt und das ganze Spiel umkrempelt erwünscht? Dass die Skills einen definierten Schaden machen und nicht mehr %Waffenschaden? Und wie viel Schaden soll das sein und wovon hängt er ab? Vom Level des Chars (also bei 70 max.)?
Macintom
Das ist genau die Crux: ohne den Fund des Top-Items für einen Build kannst DU in Diablo III
den Build nicht spielen. Ohne ein vergleichbares Top-Item konntest Du in Diablo II einen Build
trotzdem spielen weil Du den Build skillen konntest (von wenigen Ausnahmen wie Wolfsgeheul mal
abgesehen). Du mußtest das Item nicht haben um das Spiel zu spielen. Natürlich freute sich
die Coldsorc über ein Deaths Fathom aber notwendig war es nicht.
Items haben in Diablo II den Build stärker aber nicht möglich gemacht. Natürlich hatte das
Skillsystem in Diablo II, auch seit Einführung der Synergien, Schwächen die man beheben hätte
können. Andere Games machen es doch vor wie man skillen kann. Wieso setzt man da nicht an?
MrGracy
Aber auf den anderen Seite wird doch bemängelt, dass man in D3 nach sehr kurzer Zeit jedes Item haben kann --> man kann bereits nach sehr kurzer Zeit seinen Build spielen.

Zur Klarstellung: ein System, bei dem man seinen Char ausbaut und die Items nur zur Unterstützung dienen wie in D2 halte ich ebenfalls für gut, aber ich weiss nicht ob ich D3 noch spielen würde, wenn es hier so umgepatcht werden würde.
Aber: Bei D2 hat man seinen Char hochgespielt und wusste von Anfang an was man wollte, entsprechend hat man geskilled. Wollte man was anderes Spielen musste man einen neuen Char hochspielen. Bei D3 such ich mir die Items, wähle andere Skills und kann direkt loslegen. Dieses schnelle Wechseln gefällt mir an D3 sehr gut. Heute mach ich GRifts, also nutze ich den entsprechenden Char. Morgen mach ich Speedrifts, also drei Gegenstände wechseln, 2 Skills umstellen und los gehts. Übermorgen mag ich vllt mit einem Kumpel zusammen Bountys machen ... kein Problem: die Gegenstände wechseln, Skills wechseln und loslegen!
fraglichegeschichte
Also das heute geringe Dropraten mit einem Handelsystem wie dem AH z.B. nicht tragbar waren halte ich für ein Gerücht.

Die geringen Dropraten führen dazu, dass man abhängig von viel Spielern und Handel ist. Mit dem was blizzard nach zig heulbeiträgen in ihren Foren gemacht haben aus d3 ist sozusagen casual kommerzieller Kindergarten. Ich weiß nicht, aber wenn man von etwas zu viel und zu schnell bekommt, dann verliert es an Reiz. Das trifft ziemlich genau auf d3 RoS aktuell zu. Natürlich neigen geringe Dropraten zu Shops und Bots, aber mir ist das am Ende wieder lieber wenn ich selbst wieder mehr Freue mal etwas geiles zu finden. Ich kann mich erinnern wie oft ich in D3 Vanilla fast vom Stuhl gesprungen bin wenn ein geiles grünes oder Leg Item droppte was ich im AH wieder zu Gold machen konnte und mir davon wieder ne top verbesserungen für meinen Char zulegen konnte.

Sicherlich ist irgendwann nur noch top roles und endgear preislich im AH gefragt, ist aber bei jedem Spiel an Punkt x so. Es sammelt sich halt immer mehr und der Wert der Items nimmt ab, genauso die Nachfrage nach bestimmten. HC war dagegen durch den Rip immer ganz gut am aufräumen. Würde fast sagen die Wirtschaft in D3 HC Vanilla war extrem wertstabil. Mir hat es bombenmässig spaß gemacht zu farmen mit freunden, zu tausche und im AH oder sonst wo Items mit guten Roles einzutauschen.

Tja, nüchtern betrachtet bleibt jetzt nur riften bis der arzt kommt und wissen, dass man 90% der Drops nicht mehr braucht, nicht verhandeln kann oder sonstwas.
DameVenusia
Bei D2 war es eben anders gelöst. Man konnte mit mehr Items einen Build spielen, anfänglich zwar nicht besonders gut ( = anstrengend) aber es ging, bis man bessere Items oder DAS Item gefunden hatte (oder die Runen oder oder...)

Zusammen mit dem Skilltree war eine stetige Verbesserung möglich bis man irgendwann sowohl ausgeskillt als auch ausgerüstet war, wobei letzteres in perfekter Form selten vorkam (sofern man legit spielte).
Dort ging halt fast alles über +Skills, Resis und APS. Was heißt, Verbesserungen waren eher allgemeiner Natur (+Skills, Resis etc.) und konnten auf diese Weise von den Devs gesteuert werden.

Ein Build ohne groß Items war damit zwar spielbar, aber eher schwierig bis scheixxe, während der Build mit den richtigen Items deutlich besser abging. Insgesamt ein deutlich motivierenderes System auf lange Sicht, jedenfalls für LongTerm- und Intensivspieler.

So ein System wäre auch heute noch machbar wenn eher häufig zu findende Items bereits einen grundlegende Verbesserung darstellten im Sinne eines recht gut spielbaren, aber nicht OP-Builds, aber eher seltener zu findende Items nochmals ordentlich pushen würden. Wie von MrGracy gesagt, die Zeiten haben sich geändert und man muss die Spieler früh motivieren um sie dann bei der Stange zu halten.

Das Set-System finde ich grundsätzlich interessant, könnte aber in einem D4 (z.B.) dahingehend modifiziert werden, dass man weniger Setteile voraussetzt (nur 2 oder 3 z.B.) und bestimmte Skills oder Skilltrees damit pusht. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die anfänglich gnadenlose Bindung an die gewählten Skills viele Spieler frustriert hatte. Hier einen Mittelweg zwischen D2 Classic und D2 LoD zu finden wäre vielleicht eine Alternative.

Es gibt durchaus Möglichkeiten, aus einem D4 ein besseres D2 werden zu lassen, nur innerhalb von D3, denke ich, nicht mehr. Da müsste man ein neues Spiel coden. Dennoch, D3 hat ja auch seine Vorteile
Ziger
Naja in d2 konnte man schlechte Ausrüstung auch via teamplay kompensieren. Hast du sowenig Life, dass dich fast alles killt, nimmst ein barb oder druiden mit. Bringst du die Gegner nicht tod um Kadaverexplosion zu nutzen, zu 2t klappts sicher.
D3 ist da bissl anders. Klar kann man sich hinter der Frontline verstecken, klar gibts Builds die andere Buffen aber insgesamt hats doch deutlich weniger Synergien als D2.

Itemmässig ist D3 halt mittlerweile so gelöst, dass Build X ein Set (6stück), 2-3 Legendaries die den dmg deines builds x8 rechnen und dazu noch F+R. Wenn du auf ein Teil davon verzichtest, machst du einfach nur halb soviel dmg. Das macht nicht lange Spass, da man eigentlich 99% der Items eh nicht will und das 1% besser sein muss als was man schon trägt. Also uralt und die richtigen stats, die 80% perf sein müssen. D3 hat halt in etwa 99.9%(weiss,blau,gelb+viele Leg) der Drops uninteressant gemacht, was recht schlecht ist für ein "Sammelspiel"


Wenn ich ein Itemsystem erschaffen müsste, würd ichs wohl so angehen:
- Ähnlich wie in D2, mit dem Unterschied, dass es "gamechanger" in verschiedenen Stufen gibt. zB eine Enigma für arme, die ausser teleport nicht viel bringt, medium die sonst noch 1-2 brauchbare stats hat und das überseltene Topding. Oder Infinityversionen mit lvl3, 8, 15 Auren, die entsprechend unterschiedlich selten/teure runen brauchen. Oder CtA mit "nur Bo", Bo+skillschrei, Bo+skillschrei auf angenehmer stufe.
Langfristig will natürlich jeder die Topversion, aber wenn man sie nicht hat kann man dennoch seinen Teledin oder was weiss ich spielen.
- Kein item sollte mehr als ~~20% des Gesamtschadens beisteuern
- dem Spiel dinge wie Maxres einbauen, damit man sinnvolle Entscheidungssituationen machen kann. zB Verzichte ich auf einen +Skill, erreiche dafür aber maxres und habe bissl mehr life?
- Rare Items die Eigenschaften haben können, die auf dem Slot sonst nicht vorkommen. zB %Eledmg auf Ringen, während +Skill auf Ringen nur bei uniq/legendaries möglich ist
- Klar definierte Speedcaps. Ich fands immer cool, dass man zB als Sorc überlegt hat wo man jetzt die 105FastCast unterbringen will. Mit Caps kann man dann auch wieder die Entscheidungsfreiheit anspielen.
DameVenusia
In diese Richtung gehen auch meine Überlegungen, das RPG in ARPG sollte wieder ein wenig mehr betont werden. Und sei es nur, um sich stundenlang auf indiablo rumzutreiben um die nötigen Infos zu finden und zu diskutieren ^^

Ich erinnere mich an meinen ersten Char (siehe Nickname, solo nicht b-net wegen teurem Inet) die ich ursprünglich als Bowzone entwickelt hatte und dann auf Javazone umgesattelt hatte weil ich einfach über sehr sehr viele Level keinen gescheiten Bogen gefunden hatte (das ging über mehrere Wochen so bei ca. 5 Stunden Spielzeit am Tag damals..., classic ohne Runen ...), aber irgendwann einen guten Speer. Klar, war nicht optimal zu spielen wegen letztlich unnütz ausgebauter Skills, aber für Hell hats gerade so gereicht. Später war ich schlauer und hab mehr Meppelruns auf Alp gemacht ^^ Aber das war im Jahr 2000 und sehr sehr lange her.
Doleo
Ich denke schon, dass d3 in einigen Sachen d2 überlegen ist.
Kein Mensch mehr wartet 1-2 Jahre (oder findet nie) eine spezielle Rune etc. Ich denke, dass sich hier die Zeiten einfach geändert haben. Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, aber ich würde nicht mehr x Stunden am Tag spielen wollen/müssen um Item xy zu finden.

D3 macht meiner Ansicht nach auch Auo-pickup von Gold, sowie eigener loot etc richtig. Die Frage ist allerdings: warum hört der auto-pickup beim gold auf? Edelsteine? Keys? etc.? Verstehe ich bis heute nicht.Vielleicht bin ich ja faul geworden aber einen Edelstein aufzuheben gibt mir jetzt nicht so den kick. Es ist mehr ein notwendiges übel. Und wer sie von selbst aufsammeln möchte, der kann die auto-pickup funktion natürlich ausschalten (edelstein spezifisch)


Dann gibt es natürlich einige Punkte die D3 falsch macht. Ich halte uralte Waffen/Schild für eine schlechte Idee. Man hätte sich auf Rüstung hier begrenzen sollen.

Ich denke, dass es kein Addon zu d3 gibt und bitte erst recht nicht eine neue Klasse. D3 ist broken bis zum geht nicht mehr. Eine neue Klasse schafft nicht mehr Vielfalt, sondern nur (zurechte) Meckereien im Forum. Ich gebe zu bedenken: Blizzard schafft es seit 4 Jahren nicht die Klassen zu balancen die wir haben! Sind die Klassen alle gleich stark? Nein! Wieviele Builds gibt es, innerhalb einer Klasse, die sich abwechseln können weil sie gleich stark sein? - Ähm..keine?!

Das Blizzard Team ist mMn unfähig. Es gibt tausende die freiwillig sich jedesmal den PTR antun. Und dennoch gibt es keinen Schritt in die richtige Richtung. Dabei gibt es im PTR Forum sehr viele Meldungen bezüglich Bugs etc. Aber die verschwinden irgendwie ins Nirvana. Der Bug mit Chantodos + FB (Wiz) setzt dem ganzen die Krone auf. Anstatt den zu beheben lässt blizzard munter weiter spielen. Wahnsinn.


Na ja, ich lass mich bezüglich D3 überraschen was noch so kommt. Habe aber keine hohen Ansprüche und keine Hoffnung mehr.
C4ss
Ich verstehe bis heute nicht, dass die nichtmal ein ordentliches Bugtracker haben. Da könnten die mit Votesystemen und Dokumentationen sehr schnell alle Bugs erfassen, einen Eindruck der jeweiligen Wichtigkeit für die Spieler bekommen, und zusätzlich nicht nur Bugs listen, sondern auch Featurewünsche und Verbesserungsvorschläge, wieder mit Stimmen z.B.
Wie bereits schon mehrfach gesagt, es gab so gute Ideen von Spielerseite, dort würden sie beachtet.

Die Spieler zu bitten im Forum zu posten, und zu behaupten, dass sie das schon verfolgen würden... Das finde ich krass. Es ist entweder total dumm und ineffizient, oder gewollt, damit sie eben die Spielerschaft größtenteils ignorieren können.
TheSlayer
Die Balancing-Probleme verstehe ich auch nicht so ganz. Als reiner Amateur würde ich denken Blizz könnte den Schaden simulieren oder berechnen. Die zig hunderttausend Skill / Item-Kombinationen werden sie selbst eingeben müssen. Da kann dann bestimmt mal ein bestimmter Build durchs Raster fallen, dafür gibts dann eben den Test-Server.

Bei Hearthstone gibt es keinen Testserver, und das Spiel ist ziemlich perfekt balanced. Müsste man doch bei Diablo ähnlich hinbekommen.

Und mal wieder zum tollen Diablo 2: Wenn man als Vielspieler Monate auf ein bestimmes Top-Item warten müsste, und ohne das Topitem immer zwei Stufen unter dem GRift-Rekord bleiben würde - was gäbe das denn für einen Aufschrei?
Eine etwas verringerte Droprate gerne, aber BIS-Items, die alle paar Monate droppen, sind absolut nicht mehr zeitgemäss und ich wette JEDER von euch, der die jetzt fordert, würde sich genau darüber am Ende beschweren.

Zigers Vorschlag mit leicht modifizierten Itemversionen ist schon ganz gut, nur wo liegt dort der Unterschied zu Uraltem? Statt +200 mehr Stärke und Vit einen "richtiges" Extrastat zu bekommen wäre sicher spassiger, aber auch sehr viel schwerer zu balancen. Am Ende würde es auf einen mehr oder weniger kosmetischen Extrastat hinauslaufen, weil sonst wieder die Schere zwischen haben und nicht haben zu groß ist.

Rares einen Nutzen durch einmalige Stats zu geben klingt gut, ja. Wobei man dann im Endeffekt halt z.b ein Leg weglässt und genau dort nach dem perfekten Rare sucht. Geht aber trotzdem eindeutig in eine bessere Richtung.

Was ich die mit Abstand beste Neuerung bislang fand ist der neue Dornenschaden. Plötzlich werden unzählige nutzlose Items sehr stark, weil man keinen Krit mehr haben will.
In die Richtung würde ich mir noch mehr wünschen. z.B. ein Skill oder ein Item, durch die Vit das wichtigste Attribut wird. Oder ein rein auf Angriffsgeschwindigkeit setzender Build. Oder ein extremer Damage-Boost, wenn man nur Rare-Items trägt. Ein Passive, was für zwei blaue Items einen dicken Push gibt.
Ziger
Fairerweise muss masn da sagen, dass sie ja ca 3monate an dem Patch arbeiten und dann ca 2Wochen Zeit haben mit dem PTR-Feedback was Sinnvolles anzustellen. Da kann man nicht mehr soo viel zurechtbiegen, aber min. für das offensichtlich überpowerte/bugged sollte man schon hinkriegen.


Mein Vorschlag hätte auch eher auf D2 aufgebaut und da waren Fremdskills wie +1 teleport eigentlich das coolste, was ein Item bieten kann. Muss man sich daher auch eher im D2 System bezüglich skills, stats, life, resis... vorstellen. Ob man nun eine Rüstung mit tele+crap oder tele+1skill oder tele +2skill+x hat, macht aufs ganze gesehen nicht soo einen grossen Unterschied. Wäre sagen wir mal etwa 5 respektive 10% fähigkeitsstärke im Vergleich zur billigversion.
Es geht mehr darum Spielstile zu ermöglichen, ohne dass man dafür die seltensten Drops benötigt. Dann kann die seltenste Dropkategorie auch nur alle 20 Spielstunden droppen, ohne dass man gross benachteiligt ist.

@rares Ich finde Diademe, Amus und Charspezifische mit +einzelskill waren genial in D2. Wenn man für ca 50-80% der slots drops hätte, die man sich anschauen will, wär schon nicht schlecht. (die Situation wo man jedes Rare mitnimmt, wenn man schon gute Items hat, ist mMn nicht soo wünschenswert)
fraglichegeschichte
Ich denke wenn man die Dropraten von d3 Vanilla bis 1.03 anschaut finde ich jetzt nicht, dass wir uns da wirklich weiter von d2 entfernt haben. Man darf halt nicht vergessen, dass loot 2.0 und was alles danach kam nur der Grund war, weil das AH einfach eine zu grosse Baustelle war und abgeschaltet wurde aus diversen Gründen(Kosten, Wartungen, Glückspiel und sonstiges). Damit hat man was effektiv gegen die Shops und Bots erreicht. Dennoch ist RoS langweilig, weil es einfach zu simpel ist. Wo sind immune? Was ist mit den Elementen(wo bleiben tolle effekte?). Für mich fehlt der Button für das Ausschalten jeglicher effekte

Ausserdem wer mir tatsächlich erzählen muss, dass er nie an eine Jah oder Ber kam, der hat entweder völlig isoliert wenig gespielt, sich jeglichem Handel entzogen oder wirklich uneffektiv gespielt. Ich kann nur aus 2 Wochen intensiv baalen mit 8er Party sagen, es droppte im CS/Baal/Nihla so viel, dass man in den 2 Wochen ziemlich Top ausgerüstet war, schön questdrop MF last Hit usw.
Wer in d2 nur langsam vorwärts gekommen ist, hat es halt uneffizient gespielt, was aber kein Grund ist zu behaupten, dass es nicht anders geht.
Chabero
zu D2-Zeiten hatte ich maln Barb der hat olo Diablo in 3 Schlägen in Hölle maxgame plattgehauen (schnelelr als 7 Statik und 1 Novasorc)
2* Barnabars Stern *1-Handkeule mit itd, 25% ias und 3 arten von 1-200 Elementarschaden - Kälte-Feuer-Blitz* mit Schael-rune versockelt (nochmal 25% ias)
Waffe wurde später entfernt, bzw wurden icht mehr gedroppt...
warn Freanybarb, auf Speed getrimmt... voll aufgeladen selbst unterkühlt am Framecap, Totschlag, Bluten, kritische Treffer alles am cap von 75%..., rante aufgeladen sogar schneller übern Screen als ne dauerteleportsorc...
Die dauerteleportierende Zauberin gugte richtig blöd als ich an der der vorbeigerannt bin^^

Stärke grad so hoch das ich Barnabars tragen konnte, rest nur auf Life, 2* Kadaverexplossion von Nilatak und der Barb stand immer noch grad so rum.. der einzigste Gegner der noch existierte..

Hach ja.. das waren Zeiten^^ die Items ansich waren eigendlich crap von den stats her, allerdings durch die hohen Synergien der Effekte war der Barb damals ein Killer
TheSlayer
Das ist halt der Unterschied zwischen D2 und D3.
Damals gab es wenig objektive Vergleiche. Du hältst Deinen Barb für das Nonplusultra, jemand anderes seine Zaubererin.
Heute guckt man in die Rangliste, und wer von euch beiden 5 Rifts weniger schafft legt die Klasse als unbalanced zur Seite.
Burning
Mit dem Unterschied, dass es in D2 keine Open-End Rifts gab und es keinen so wirklich interessiert hat ob ein CS Run jetzt 5min oder 6 min gedauert hat. Das ist m.E. auch ein großer Unterschied zwischen D2 und D3. In D2 habe ich runs gemacht cs/cow/tc85/meppel/ect. um dieses "boah geil" Gefühl zu haben wenn etwas dropt und selbst wenn das ausblieb hat man immer etwas gefunden was man in irgendeiner Form traden konnte und seinem wunsch-eq wieder einen Schritt näher gekommen ist und das hat mir sehr viel Spass gemacht. In D3 spiele ich Ranglisten und Zahlen. Was der Riftguardian am Ende dropt ist ziemlich egal, da es in 99,9% aller Fälle mist ist und ich es nichtmal vertraden oder gar verschenken darf.
DameVenusia
Der Handelsaspekt in D2 hat mich nie wirklich interessiert, bis auf zwei oder drei Ladders habe ich aber auch fast nur Solo bzw. mit Kumpels zu definierten Zeiten gespielt. Kann aber verstehen dass es Spaß machen konnte, auf verschiedenen Wegen sein Ziel zu erreichen.

Wenn man Handel in der alten Form zu läßt, hat man aber wieder eine Schattenindustrie durch Bots und co. Mir wäre es lieber, könnte ich mit meinen bestehenden Freunden bei Drop für ca. 2 Std. handeln bzw. schenken oder beschenken lassen. Die F-List ist ja mittlerweile auf 200 Plätze angewachsen, sollte also ausreichen für ein bisschen Handel. (Bots blieben dadurch draussen)

Mal sehen was mit D4 kommt wenn es kommt
Chabero
Das reine D3-Gold-AH hätten die lassen können, evt mit "Grenzen" was die Goldmengen betrifft oder gar komplett "statabhänig" goldwert vorgeben.
Ich hab damals viel im Gold-AH gekauft und bin auch einiges da losgeworden, schlecht war das net, legendlich das Echtgeld-AH hats zerstört und sicher viele, evt gar die meisten Botter ezt ins Game gerufen..

Ich denke auch das Handeln mit der F-Liste oder mit dem clan generell möglich sein sollten.. kam schon öfter vor das jemand ausm Clan mehrfach Teile gefunden hat die jemand anderes schon Tagelang am suchen war und nie bekam..
Handeln.. ging nicht da unterschiedliche Games... war für beide doof..
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