Diablo 3 wird auch von den Entwicklern heftig gezockt


Diablo 3 Bluepost

Man kann es eigentlich erwarten, dass die Entwickler von Diablo 3 ihr eigenes Spiel immer wieder spielen um herauszufinden, wo was hakt oder wo man was besser mchen könnte. Das bleibt nicht nur irgendwelchen Testern überlassen. Nun kam in den deutschen Foren die Frage auf, ob Blizzard nicht die Acc’s der CM’s und der Entwicler öffentlich machen könnte.

Das hat Ulvareth aus verständlichen Gründen abgelehnt. Wer will schon mit Tausenden von Freundschaftsanfragen oder Hateposts belästigt werden (je nach Einstellung des Spielers…). Man käme nicht mehr zum Spielen. Interessant sind aber die kleinen Anekdoten und Infos, die Ulvareth noch zum besten gab:

Ulvareth: Wir spielen Diablo 3 so wie ihr, und auch unsere Profile sind öffentlich. Allerdings geben wir nicht bekannt, welche Profile zu Blizzard-Mitarbeitern gehören, denn wir spielen als Privatspersonen und – nimm’s mir bitte nicht übel :-) – möchten gerne einmal abschalten und ganz normal zocken können.

Um deine Frage aus der Überschrift trotzdem ein wenig zu beantworten: In der Community gibt es viele verschiedene Spielertypen, und das spiegelt sich bei uns wider. Manche spielen nur gelegentlich und relativ gemütlich, andere sind ehrgeizig und haben über alle Charaktere hinweg Paragon-Level im dreistelligen Bereich gesammelt.

Direkt hinter mir sitzt ein Kollege aus dem Community-Team, der den ersten Hardcore-Charaktere in unserem europäischen Büro hochgespielt hat (einen Dämonenjäger!). Zufälligerweise ist er auch der erste, dessen Level-60-HC-Char ins Gras gebissen hat. :-D

Es ist also möglich, dass Ihr bereits mit dem einen oder anderen Entwickler oder Community Manager gespielt habt. Die spielen das ganz normale Spiel wie wir auch und können sich keine Items mit BiS-Stats droppen lassen, jedenfalls nicht auf den öffentlichen Servern :)


Diablo 3: Öffentliche Spiele – wie das System jetzt funktioniert


Vor Patch 1.0.3 von Diablo 3 gab es einigen Mißmut darüber, dass der Spieler so gut wie nie ein volles Spiel zu sehen bekam. Oft war schon bei zwei Spielern in einem Spiel Schluß. Ulvareth erklärt das in einem langem Bluepost wie gleich wiedergegeben. Auf die Community im Battle.net ist jedoch Verlaß: Jetzt mosern welche, weil sie nicht immer in vollen Spielen spielen wollen. Man kann es nicht jedem Recht machen.

Ulvareth

  1. Wofür steht eigentlich die Zahl, die im Fenster für öffentliche Spiele angezeigt wird?
    Die im Fenster für öffentliche Spiele angezeigte Zahl ist die Gesamtzahl aller Spiele, die gerade für euren Helden verfügbar sind, basierend auf eurer Spielregion und eurem Spielmodus (Hardcore helden qualifizieren sich für einen anderen Satz an öffentlichen Spielen). Die Zahl enthält nicht die öffentlichen oder privaten Spiele, in denen bereits vier Spieler sind. Ebenso werden keine Spieler, die sich in den Charaktermenüs oder im Auktionhaus aufhalten hier einberechnet.

  2. Warum hat sich die Zahl nach Patch 1.0.3 plötzlich so verändert?
    Vor Patch 1.0.3 hat das Mitspielerzuweisungssystem des Spiels oft neue öffentliche Spiele erstellt, anstatt die maximale Kapazität bestehender Spiele mit vier Spielern voll auszulasten. Diese Funktionsweise sollte helfen die Serverbelastung einzelner Spiele zu verringern (weniger Spieler = geringere Belastung). Dieses System hat jedoch bewirkt, dass Spieler selten in vollen Partien spielten. Unser Ziel war immer das kooperative Spielerlebnis mit vier Spielern in Diablo III zu fördern.
    Mit Patch 1.0.3 wurden einige Änderungen eingeführt, durch die das Mitspielerzuweisungssystem – sofern möglich – versuchen wird, öffentliche Spiele erst zu füllen, anstatt neue zu erstellen. Als Folge beobachten wir mehr voll belegte öffentliche Spiele als je zuvor (vielleicht ist es euch beim Spielen schon selbst aufgefallen). Dies bedeutet aber auch, dass die im Fenster für öffentliche Spiele angezeigte Zahl allgemein nicht mehr so hoch ist wie vor Patch 1.0.3. Wie oben erklärt liegt dies daran, dass dieser Wert nur die Zahl der Spiele anzeigt, die noch nicht voll besetzt sind.
    Wir verstehen, dass es verwirrend sein kann die Zahl mit “In Spielen” im Fenster für öffentliche Spiele betitelt zu sehen. Darum suchen wir derzeit nach Möglichkeiten, die Zahl und ihre Bedeutung verständlicher zu machen. In der Zwischenzeit werden wir weiterhin genau den Stand des Spielservices sowie eure Fragen und Kommentare zu Diablo III beobachten.

Das hört sich schlüssig an. Tatsächlich sind die Spiele jetzt deutlich voller. Das Problem, eine gute Party zusammenzubekommen, besteht freilich seit Diablo 2 unverändert fort. Man sollte als Spieler seine F-List pflegen, dann klappts auch damit deutlich besser. Was haltet Ihr von den Änderungen?

Quelle: Bluepost


Diablo 3: Minimap und Mauszeiger


Diablo 3 Minimap

Wer die Beta von Diablo 3 schon spielen durfte, kann es sicherlich bestätigen: Wenn die Übersichtskarte geöffnet ist, kann sich der Charakter nicht mehr bewegen. Das ist anders als in Diablo 2, wo viele Spieler mit der halbtransparenten Karte durch die Gebiete gejagt sind und die Karte sich nach und nach ergänzte.

Dieses neue Verhalten wird von einigen Spielern als Bug empfunden. Tatsächlich ist es aber so gewollt wie der deutsche CM Ulvareth mitteilte:

Ulvareth:Falls du dich nicht mehr bewegen kannst, wenn die Karte geöffnet ist, bedeutet das, dass du hin und wieder eine kurze Verschnaufpause einlegst und dich orientierst. Das gefällt uns, und wir sehen es als ein besseres System als in Diablo II an; dort haben viele Spieler (mich eingeschlossen) für die beste Orientierung die Karte ständig offen gelassen und damit Teile der Welt verdeckt. Gerade letztere sieht in Diablo III aber viel besser aus, und es gibt so viele Details zu entdecken (blutige Pfützen und Fußspuren, doppelte Regenbögen, etc.), davon soll eine halbdurchsichtige Karte nicht ständig ablenken.

Unter dem Strich sind wir der Meinung, dass die Karten-Lösung von Diablo III eleganter als die von Diablo II ist, und für eine bessere Spielerfahrung sorgt.

Möglicherweise wäre es besser gewesen, hätte Ulvareth hier auf den durchaus vorhandenen RPG-Aspekt des Spiels abgestellt: In dieser mittelalterlichen Umgebung kann man selbsterstellende Karten als anachronistisch empfinden. Nun, Magie macht vieles möglich. Aber wer schon selbst mal eine Karte beim schnellen Gehen oder Laufen lesen wollte, weiß ausserdem wie schwierig das ist. Die Entscheidung Blizzards läßt sich also auch anders begründen.

Einer der Poster meinte, wenn der Char dann schon steht, könnte man die Karte dann gleich anders gestalten: Bildschirmfüllend und detailreicher und nicht transparent. Ulvareth dazu:

Ulvareth:Es lohnt sich, immer ein Auge auf den eigenen Charakter zu haben. Es wäre doch sehr ärgerlich, wenn sich beim Blick auf die Landkarte ein Monsterbösewicht anschleicht und den gut gepflegten (Hardcore?-)Helden ins Jenseits befördert.

Die einzigen Ruhezonen im Spiel bleiben also die geschützten Stadtumgebungen.

Daneben freuen sich einige Beta-Tester nicht über den neuen Mauszeiger (en), der teilweise aussieht wie auf jedem Büro-PC. Eine ähnliche Frage kam im deutschen Forum auf, die Ulvareth wie folgt beantwortete:

Ulvareth: Es sollte auch die “Diablo Hand” geben, allerdings nicht als Standard-Mauszeiger für alle Fälle, sondern für bestimmte und kontextabhängige Interaktionen. Ansonsten werdet ihr euch mit dem fürchterlichen Mauszeiger des Schreckens durch die Welt von Sanktuario metzeln. Diese Eigenschaften sind optional und stehen selbstverständlich zur Diskussion.

Es gibt also Gestaltungsmöglichkeiten für den Spieler. Den Vorschlag im englischsprachigen Forum fand ich persönlich interessant, wo es char-abhängige Mauszeiger geben sollte: Ein Handschuh, ein gepanzerter Handschuh, eine Hand, eine Skeletthand oder eben den “fürchterlichen Mauszeiger des Schreckens” oder was auch immer brächte vermutlich noch mehr Atmosphäre ins Spiel. Jedenfalls, der “fürchterliche Mauszeiger des Schreckens” ist eine schöne Formulierung von Ulvareth.

Quelle: Bluepost im deutschen Battle.net Forum
Quelle: Noch ein Bluepost im deutschen Battle.net Forum


Diablo 3 Beta Patch 13 kommt


Der Release lässt immer noch auf sich warten, aber Blizzard widmet sich weiter den Feinheiten der Beta. In den offiziellen Battle.net-Foren kündigte Community Manager Ulvareth nun Beta Patch 13 innerhalb der nächsten Tage an:

Wir sind gerade dabei, die Veröffentlichung des nächsten Beta-Patches vorzubereiten. Wir möchten deswegen alle Beta-Tester im Voraus wissen lassen, dass mit diesem Patch alle bestehenden Charaktere gelöscht werden. Bitte beachtet, dass dieser Vorgang genauso wie in der Vergangenheit auch Gold, Gegenstände, Begleiter und Handwerker betreffen wird.

Wir hoffen, Beta Patch 13 vor dem Wochenende zu veröffentlichen, aber wir haben noch keinen genauen Termin.

Dem neuen Patch werden also wieder einmal alle erspielten Charaktere, Gegenstände und sonstige Errungenschaften zum Opfer fallen. Welche Veränderungen der Patch im Detail bringen wird, ist noch nicht bekannt. Der Serverwipe weist allerdings darauf hin, dass nicht nur Bugs ausgemerzt, sondern auch Spielinhalte verändert werden könnten.