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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diablo 4: Trade und PvP (6)



DameVenusia
14. November 2019, 18:01
Diablo 4 hat viel zu bieten, aber auch Trade und PvP? Bislang sind das die Stiefkinder von Diablo 4. Wir wissen kaum was über diese beiden Bereiche. Und das vielleicht aus gutem Grund. Weiterlesen... (https://diablo3.ingame.de/news/allgemein/diablo-4-trade-und-pvp-6/)

JohnD
18. November 2019, 14:29
Trade in der Form wie es das bei D2 gibt zu unterbinden, nur weil man Angst vor Dupern hat, halte ich für eine ganz schwache Argumentation..

DameVenusia
18. November 2019, 21:28
Aus technischen und soziologischen Gründen nachvollziehbar... wo Du eine Schnittstelle nach aussen schaffst ( Botter) entstehen eben weitere Probleme.
Hat Blizz bei D2 nie in den Griff bekommen, ist halt immanent. Mal sehen was draus wird. Danke für deinen Beitrag ;)

SinBringer
19. November 2019, 10:16
D2 war eine völlig andere Welt, damals im Anschluß an das durchaus auch im Bnet gut genutzte D1 wurde auf einer ähnlichen Basis auch D2 im Bnet auf die Beine gestellt, da ist Blizzard vor allem durch WoW und die folgenden Spiele doch um einiges erfahrener geworden auch was die Bots anging von daher würde ich eine Trademöglichkeit nicht zwingend ausschließen.
Die Frage ist eben ob sie den Loot am gespielten Charakter ausrichten, dann wäre Trading ohnedies weitestgehend sinnfrei, denn es geht ja vorrangig um Gegenstände, die zwar gut sein mögen aber demjenigen der sie findet nicht weiterhelfen oder eben farmbare Gegenstände wie in D2 z.B. die Edelsteine die durchaus auch einen Wert darstellen weil man sie eben auch für's Crafting benötigt.

Da spielen also viele andere Faktoren mit hinein, die dann eher in die Bereiche Itemisation, Crafting und Lootsystem gehören die bereits die Grundlage legen ob ein Handel überhaupt sinnvoll sein kann, der aber wenn man sich gerade D2 anschaut genau einer der immens wichtigen Punkte für das Spiel war, auch wenn das von Blizzard eigentlich nicht so geplant gewesen sein mag.

fraglichegeschichte
19. November 2019, 12:24
Die Itemspirale sind doch bahnbrechend zwingend fuer den Fortschritt in einem ARPG Game. Entsprechend werden immer schlaue Fuechse wege und mittel suchen sich an casuals die weniger glueck oder zeit haben bereichern zu wollen. Das ist in jedem Online Game mit einer gewissen Itemspirale(in anderen games sind das dann skins oder mods oder was auch immer) lockt es halt leider Leute auf den Schirm die einfach wirtschaft betreiben.

Nur kann man nicht hingehen und das Traden als einen in meinen Augen wichtigen Bestandteil einfach rausnehmen oder grundsaetzlich erschweren. In d3 zumindest ist das aktuelle System ein Witz und bei vielen ein Grund warum sie dem Spiel schnell immer wieder den Ruecken zukehren, weil man manchmal kein Bock hat ein Item dumm wie Brot immer wieder umzurollen und zusehen muss wie andere damit extreme vorteile haben und fuer dich z.B. das rennen vorbei ist um viel paragon. Ich denke nicht, dass das System von d3 ros aktuell fair und absolut gut gewaehlt wurde.

Wie auch immer, d4 wird hoffentlich einen bessere Weg finden als das Trade so einzustampfen wie es bei d3 ros der fall ist.

General_Gauder
20. November 2019, 23:11
Hmm eigentlich könnte man den Botern doch ganz leicht bei kommen in dem man einfach nur eine kleine begrenzte Anzahl an Trades pro Monat oder inerhalb von 30 Tagen zulässt ka. wo man da die Grenze festlegen soll 3-4 10-20. Dem normalen Spieler würde das kaum bis garnicht auffallen.

MrGracy
21. November 2019, 07:36
@General_Gauder:
Ein Limit würde aber dennoch einige Spieler einschränken, die lieber sehr viel Zeit mit Handel verbringen, als Monster zu schnetzeln. Und wenn man bedenkt, wie viele Leute hier z.B. bei D2 ständig am Handeln sind, dann sind davon sicher mehr als nur eine Hand voll betroffen.

DameVenusia
21. November 2019, 09:37
Ein Limit wäre trotzdem eine Idee. Lass es 15-25 Trades pro Woche sein- danach accountbound beim Käufer - mehr machen auch die alten D2 Hasen kaum.
Für echte Onlinetrader die ihren Spass hauptsächlich daraus ziehen, ist das nix, für alle anderen ausreichend, ausser vielleicht Botter :D Scheint mir immer noch besser als Trade komplett nutzlos zu machen.

TheSlayer
21. November 2019, 09:48
Diablo dreht sich im Endgame nur um die Items. Wie bekomme ich noch besseres Zeugs, wo noch einen Tick mehr Damage. Alle Builds wie Speedfarming richten sich danach aus, wie man am schnellsten und damit effizientesten farmen kann.
Wenn nun aber die mit Abstand effizienteste Methode Trading ist ... das macht doch alles kaputt. Siehe D3 Vanilla wo man die besten Items praktisch nur über Trading bekommen konnte.

Ich würde es wie bei WoW lösen. Die besten Items sind nicht handelbar. Alles andere kann gehandelt werden.

Nicht handeln erhöht im übrigen den Wiederspielwert deutlich. Wenn man ein supadupaimba Item für nen anderen Char findet, ist es doch viel spannender diesen Char mal anzufangen anstatt das Megaitem nur als Trading-Gegenstand für seinen Main zu benutzen.

MrGracy
21. November 2019, 09:53
Ich wäre (nach aktuellem Stand!) auch dafür, dass man mythische Items nicht handeln kann, legendäre Items 1 mal (dann accountbound beim Käufer) und der Rest kann nach Lust und Laune durch die Gegend verkauft werden.
Beim Limit für maximale Trades pro z.B. Woche könnte man z.B. Craftmats raus nehmen oder auch die Anzahl an legendären Items beschränken, den Rest offen lassen.

TheSlayer
21. November 2019, 10:03
Da man nur ein mystisches Item anlegen kann, wäre bei dieser Variante der Großteil des Chars handelbar.
Über Goldseller, Gilde etc könnte man sich von jetzt auf gleich einen fast perfekten Char besorgen. Das finde ich bei einem Game, das sich ja vor allem um Items dreht, ziemlich blöd. Irgendwo werden Items auch eine Art Statussymbol sein. Da macht es schon einen Unterschied, ob jemand sich sein Zeug erspielt hat oder einfach nur was tradet oder gar für Geld kauft.

Wenn wie in D3 ancients die Pflichtvariante der legs sind, würde ich ancients ebenfalls nicht handelbar machen.

DameVenusia
21. November 2019, 14:11
Du musst als Entwickler halt einen Spagat machen WENN Du auch Trader bedienen willst, was wir bisher nicht wissen.
Von der Anlage des "Einzelnen Helden" ARPG her ist Diablo mit Sicherheit keine Wirtschaftssimulation. Daher könnten die in D4 auch locker vieles untradebar machen.

D2 war da die Ausnahme und das ging ja doch durch Mißbrauch etwas daneben bzw. war nur noch beschränkt spassig. Eigentlich ist mit den Runen in D2 dasselbe passiert wie in D3 mit dem Auktionshaus: Man musste nicht mehr spielen oder kaum noch, das meiste an Zeug konnte erst über den SoJ und später über die Runen ertradet werden.

WENN man jetzt Mythische Items vom Trade ausnimmt und den Rest so lässt, MÜSSTE man eine Beschränkung einführen: Entweder über Zeit oder über Trademenge am Tag/Woche. (Eine Aktion am Tag oder zwei oder so... dürfte den meisten ausreichen) Technisch wäre das für Blizz möglich, haben sie auch mit dem AH bereits gezeigt.

fraglichegeschichte
21. November 2019, 23:51
Naja, du koenntest dem ganzen einfach nen simplen riegel vor schieben. Grunditems handelbar, sind sie umgerollt oder crafted oder was auch immer, sind sie boa. Fertig ist das ganze. Die perfekten Items sind ja eh selten die gedroppten, sondern betrachtet man z.B. PoE aktuell sind es die sogenannten crafted, corrupted oder rerolled items. Wenn sie die Items von der Perfektion her dem crafting zuschreiben und BoA, würde als Handel nur noch das Grunditem und matts im hintergrund stehen, was sich durch bots eh relativieren würde. Obergrenze zwischen private und business trades koennte die auch einfuehren wie im wahren leben, wer mehr traden will muss sich bei blizzard als trader registrieren und halt monatlich zahlen wenn man grosse Mengen traden will. Ist alles gut machbar und ist im wahren leben nicht anders.