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  1. #11
    Benutzerbild von fraglichegeschichte
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    Tom#2509
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    Naja, realistisch betrachtet ist das lvl System von d3 überflüssig. Zumindest glaube ich nicht, dass man sich bis lvl 70 überhaupt leveln sollte. Man könnte direkt mit Paragon anfangen und hat von der ersten Minute alle skills eh freigeschaltet. Der Weg bis 70 ist eher eine künstliche Ausdehnung von sinnlosen Inhalt.

    An dem hätte Blizzard deutlich interessanter arbeiten sollen. Für mich ist das lvl 70 konzept in d3 definitiv ein motivationsloses System. Du willst eigentlich nur aus drei Gründen 70 sein, Items(davor interessieren einen meist nur mats), alle skills und eigentlich Farmcontent erreicht.

    So gesehen beschränkt sich aktuell d3 in sachen Fortschritt nur auf den Inhalt ab 70. Alles davor ist völliger Käse. Weder anspruchsvoll noch wirklich befriedigend. Klar kannste gern auf T1 auf lvl1 solo versuchen und einfach die Mobs in Zeit X zu kloppen, nur droppt es auf Zeit gemessen nicht deutlich besser noch bringt es irgendwas an erfolgen. Es ist nur pures Inferno d3 Vanilla feeling.

    Wie auch immer, die Charakterentwicklung bei d3 ist nicht so persönlich aktuell in RoS wie sie eigentlich bei d2 ist. Du verbindest mit deinem Char wenig, ich lösche sie sogar ohne erkennbaren innerlichen Bezug, weil Items und Skills eh dauernd generft oder gebufft werden, dass man kaum eine Klasse vom Style lange geniessen kann und somit auch die Zeit die man reinsteckt völlig sinnfrei ist. Klar ist das bei Spielen immer möglich, aber gerade d3 macht so teilweise skurille veränderungen durch, die einfach das Spiel belanglos machen und gefallen tut mir das am ende immer noch nicht. Für mich ist d3 irgendwo gefangen zwischen einem Fast&Food Massenkonstrukt mit der Tendenz jeglichen Bezug zu einem guten Hack&Slay auf Dauer zu verlieren. Sogar die Stände auf der Gamescom zu d3 zeigen wie "gut" d3 überhaupt ankommt, einziger Stand der immer viel Platz hat

    Wie auch immer, kommen wir also zum Kern von Diablo. Der Charakter in Vanilla als noch sterbepassive nicht gab, wuchs ein HC Charakter damals mir schon sehr ans Herz. Mittlerweile ist es so, dass man nur sterben tut wenn man wirklich schlecht ausgerüstet sich zu viel zumutet oder halt so hohe Greater Rifts sich antut, dass man mit einem Spielfehler oder technischen Fehler sich ins jenseits haut.

    Was bleibt ist natürlich die doch schicke Grafik und ich laufe immer noch sehr gerne durch den ersten Akt. Die Akte danach sind für mich immer so, naja, bis auf dem 5. akt alle irgendwie enttäuschend, ganz besonders der 4. Akt ist für mich bisher die grösste Enttäuschung an spielwert.

    Ich erwarte von Diablo irgendwo etwas mehr Grundanspruch und mehr persönlisierte Charakterentwicklung.
    aktuell PoE aktuelle Season Sessionshttp://de.twitch.tv/tomsword


  2. #12
    Benutzerbild von InMemoriam
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    ich denke das Wesentliche wurde schon genannt ist aber auch gut so - hilft die eigenen Gedanken zu ordnen.

    Ich könnte vieles bemängeln an D3 (hab ich ja auch schon oft genug getan^^) aber zwei Dinge machen es mir besonders schwer langfristig an D3 Gefallen zu finden. Naja eigentlich sogar nur eine Sache - Items.

    Stichwort Charakterystem. Skillsystem ist meiner Meinung nach Geschmackssache, ich persönlich brauche nicht unbedingt permanente Builds. Wo es gewaltig schiefläuft sind.. s.o ..die Items. Jeder Charakter sieht gleich aus, Spielweisen werden fest von Blizzard vorgegeben und den gesamten 13 Slots übergestülpt. Fortschritt gibt es nur innerhalb größerer Zahlen - Rares, überflüssig - nach einem Tag sind Set und Pflichtlegendaries vorhanden. Dann will man augmenten, ancients, gems leveln, Paragon steigern - irgendeine Zahl vergrößern. Nirgendwo ist Platz zum experimentieren, selbst LoN besteht daraus Ancients zu sammeln, die Skill x um den Faktor y verstärken.

    Da ein Char ohne Builditems maximal T3 fähig ist findet die Charakterentwicklung in abrupten Schritten statt. Rares bis ein Set ins Inventar geliefert wird, falls man diesen Build will, zugehörige Legendaries besorgen, falls nicht - anderes Set und zugehörige Legendaries. Das "Endgame" ist ein Numbergame - aufregend. Einzigartig ist mit etwas Glück höchstens der Name.

    Ohne zuzuspitzen finde ich würde es wenig Unterschied machen wenn man einfach mit Erreichen von lvl 70 einen Build wählen könnte und aller weiterer Fortschritt durch Exp geschehen würde. Wäre das gleiche Grindfest nur etwas mehr "streamlined" und würde sicherlich niemanden bei Blizzard stören, wenn man nicht zumindest den Schein von etwas RPG wahren wollen würde.

    Und ich habe doch noch einen zweiten Punkt gefunden: Kann sein, dass ich da alleine dastehe, da GRs ja recht gut anzukommen scheinen aber das Riftsystem kotzt mich an. Wenn ich PvM spiele dann brauche ich a) brainafk Gemetzel mit Chance auf den sprichwärtlichen Zod-Drop oder b) ein festes Ziel. Ersteres fällt weg, wenn dann werden höchstens noch Shards gefarmt.

    Zweiteres erfordert etwas mehr Text. GRs haben mich sogar eine Weile (2-3 Seasons) motiviert. Ich habe mir eine Bestmarke vorgenommen, war die erreicht war die Season für mich vorbei. Wäre das eine von vielen Sachen, die man mit seinem Char machen könnte - kein Problem aber es ist die einzige Spielwiese jedes fertigen Charakters und dazu eine, die monotoner nicht sein könnte. Abwechslung bitte.

    Früher konnte man wenigstens noch Erfahrung grinden (D2, Vanilla bis p100), fällt mit Endlosparagon weg. Builds ausprobieren ging ebenfalls, sogar in Vanilla eine Weile - etwas überlebensfähiges für MP10 finden. In D2 exotische Builds durchspielen, herumexperimentieren.

    In D3 hingegen, exotische Chars? Gibt es das überhaupt? Wird ein Skill durch Legendaries unterstützt ist er wahrscheinlich T10+ fähig, kommt ein Set dazu kann man damit wahrscheinlich einigermaßen passabel GRs pushen. Theoretisch könnte man natürlich irgendetwas mit LoN um Skills bauen, die nicht officially supported by Blizzard sind aber golden angepinselte 0815 Rares sammeln, um das Spielgefühl eines 1-69 Chars zu haben - will das jemand? Also fällt auch weg. PvP? Muss ich nix zu sagen^^ Und gerade dort hätte das tolle Kampfsystem soviel kompensieren können..

    Zusammengefasst reicht es einfach nicht. Die Charakterentwickung/Items ist erbärmlich und geschieht quasi nur durch größere Zahlen. Ist man dann im Endgame angekommen ist jede Tugend des Genres endlos vergessen und man rennt im Hamsterrad GR ohne Zufall, ohne Überraschung bis irgendeine Zahl erreicht ist.

    Der Spieler wird an jeder Ecke an die Hand genommen und das von einem Team, das augenscheinlich keinen Plan davon hat wieviel Wiederspielwert ein ARPG seinem RPG-Anteil zu verdanken hat. Traurig.


  3. #13
    Benutzerbild von Xkl1
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    Zitat Zitat von Bukama Beitrag anzeigen

    Dazu dieses ganze Bling bling in D3. Jeder noch so popelige Skill lässt den gesamten Bildschirm aufblitzen, in den wundersamsten Farben erstrahlen obwohl ich gerade nur mit meinem allerersten Miniskill auf einen Gegner "eingepiekst" habe. In Diablo 2 war das viel stimmiger. Als Beispiel eine Eissorc: Am Anfang ein kleines Eingeschoss, dann ein dickeres, dann die noch dickere Gletschernadel und im Endgame fällt da ein Blizzard vom Himmel oder es gliegt ne Frozen Orb durch die Gegend.

    Ich musste bis zuletzt Diablo 3 mit reduzierten Effekten spielen, weil ich es im Original als unspielbar ansehe, aus genau diesem genannten Grund.

    Die Übersicht geht komplett flöten!

    Und das bei gerade einmal 4 poppeligen Figuren. Kein Wunder, dass man die 8 streichen musste.

  4. #14
    Ein sehr gutes Thema bzw. Fragestellung! Tja, worauf kommts an bei Diablo?
    Meiner Meinung nach sind es die Ziele die man auf lange Zeit hin erreichen will. Einen perfekten Build der entweder mit skill Punkten erreicht wird oder bestimmte Items die man dazu braucht. Ich hab selbst in Diablo 2 LOD einen life leech Barb gespielt. Und das viele Jahre obwohl ich die dafür benötigten items nie bekommen habe. Es fehlen mir immer noch 3 oder mehr items um den build zu vervollständigen. Ich habe also nie das eigentliche Ziel beim spielen erreicht! Ist das ein Problem für mich? Nein! Denn das ist meine Motivation gewesen und wäre sie heute immer noch wenn ich noch aktiv D2LOD spielen würde. Mich hat immer die Jagd nach den Items gereizt mit der minimalen Chance bei einem der Ratsmitglieder oder Baal doch mein gewünschtes items zu finden. Heute habe ich in D3ROS leider alles schon in meinem Inventar was ich brauche und das nach nur ein paar Stunden Spielzeit. Das langweilt mich! Selbst wenn die Items nicht gut gerollt sind oder nicht uralt sind, habe ich dennoch keine Motivation weiter zu machen denn wie "Xkl1" bereits sagte, mache ich mit meinem 6.Setteil T8-T10 ohne große Probleme unsicher. Mich stört dabei nicht mal das ich bei sets dazu gezwungen werde bestimmte Items zu tragen. Mich stört das ich diese bereits nach ein paar Stunden finde und keine Herausforderung mehr im Spiel an sich finde.
    Selbst das craften und stetige verbessern meiner items bringt mich da nur teilweise weiter. Ich kann durchaus ein paar GRifts höher klettern, aber was bringt das wenn es theoretisch kein Ende dabei gibt?! Im Prinzip mach ich heute bei D3 immer noch das gleiche wie bei D2: ich wiederhole bestimmte Runs (GRifts bzw. Baal runs) und hoffe auf guten Loot. Bei D2 war aber die Motivation wesentlich höher wieder einen run zu machen weil vielleicht doch meine gewünschte Waffe/Rüstung droppen kann. Im Prinzip wie Lotto spielen....
    Um die Frage zu beantworten: worauf kommts an? Charakterentwicklung durch items, Levelaufstieg und skill Punkte! Allerdings braucht es dafür langfristige Ziele! Warum soll ich weiter spielen wenn ich doch schon nach 20 Stunden alles hab was ich brauch?!
    Wiederspielbarkeit durch Variation der Maps, Gegner und bestimmte Herausforderungen. Außerdem eine gute itemization die meine Skills oder anderen items wirklich voran bringt. Z.B. die Stiefel "Fire Walkers" aus D3. Machen 300-400% pro Sekunde am Boden. Dieses item ist quasi nutzlos. Es macht ein bisschen Schaden aber der ist zu vernachlässigen. Warum nicht einen Effekt einbauen der beim tragen von 3-5 Feuer items (also legendary items mit Feuer Schaden) dafür sorgt, dass wenn man sich nicht bewegt einen "hot spot" unter sich erzeugt der Gegner verbrennt und sich schnell ausbreitet. Kann man auch mit Eis items machen: trägt man 3-5 items mit kälte Eigenschaften, bekommt man ne Frost-Aura die alle Gegner langsamer macht oder einfriert. Quasi eine Wirkung wie Sets nur das man auf keine vorgegebenen Set items angewiesen ist. Das würde wiederrum eine Build Variation eröffnen die weit über das Legacy of Nightmares Set hinaus geht.

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