Diablo 3: Nach dem Totenbeschwörer erstmal Feedback sammeln

Rise of the necromancer

Entwickelt sich Diablo 3 langsam zu einem Spiel mit regelmässig neuem DLC? (Downloadable Content) Jedenfalls derzeit nicht unbedingt. Die Kollegen von Gamestar.de konnten mit dem Produzenten Rob Foote sprechen, der sich in dieser Hinsicht bedeckt hielt, aber klar verlauten ließ dass man erst einmal sehen wolle wie sich der Totenbeschwörer, der ab dem 27.06.2017 erhältlich sein wird, so entwickelt.

Ausserdem wolle man die Stimmen und Stimmungen der Spieler sammeln. Das gälte vor allem für den Balancing-Bereich und andere, ungenannt gebliebene Änderungen.

Der Totenbeschwärer, so Rob Foote, sei Ergebnis des 20-Jahres-Jubiläums von Diablo und (noch) nicht die erste in einer Reihe von DLC-Inhalten. Man habe den Totenbeschwörer genommen weil er einfach eine sehr gute Referenz in der Geschichte von Diablo sei.

Diablo 3 zu einem Spiel mit DLC-Content fortzuentwickeln, wäre für die Zukunft durchaus erwartbar. Andererseits hat das Spiel bereits fünf Jahre auf dem Buckel und ist nicht, wie viele andere Spiele, auf regelmässig neue Inhalte ausgelegt.

Das klassische Konzept des Einmalkaufs eines Spiels mit jährlichen oder zweijährlichen neuen Sequels hat Blizzard nie so richtig konsequent verfolgt. Selbst Diablo 2 ist 17 Jahre nach Start und nur einem Add-on noch spielbar. Regelmässig neuer Inhalt oder neue Sequels war eher die Domäne von anderen Publishern und Spielen wie GTA oder Final Fantasy. Spieler bei der Stange zu halten ist Blizzard aber durchaus gelungen, entweder durch ein E-Sports-Konzept oder durch regelmäßig neue Inhalte für intern neuere Spielkonzepte wie World of Warcraft, Heroes of the Storm oder Overwatch.

Die derzeitigen Stellenanzeigen von Blizzard für z.B. einen Projektleiter im Diablo-Team geben noch keinen eindeutigen Hinweis, ob weitere kleine Projekte wie zusätzliche Inhalte verwirklicht werden sollen oder ob es sich um ein Projekt deutlich größeren Maßstabs, welches dann nur Diablo 4 heißen könnte, handelt.

Für Diablo 3 hat Blizzard sehr viele Jahre benötigt. Geplant und angegangen ab dem Jahr 2003 gab es eine Reihe von Irrungen und Wirrungen bis man sich auf ein grundlegendes Spielmodell einigen konnte und erst spät im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends die Entwicklung von Diablo 3 publik machte.

Was meint Ihr? Geht Blizz hier den richtigen Weg?

Andi - Staffie bei indiablo - mehr oder weniger freiwillig :D aus Stuttgart/Benztown

Alter: Wollt Ihr nicht wissen. Geschlecht: Wißt Ihr wenn Ihr Profile lesen könnt Hobbys: Viel zuviele und Diablo versteht sich Sonstiges: Ne Menge, da reicht der Platz nicht... Beruf: Leider nix mit Diablo 3 :)

D3 Tödliche Wurzeln, die Geschichte der Totenbeschwörer Diablo 3 Rise of the Necromancer ab dem 27.06.2017 erhältlich
Comments
TheSlayer
Ich frage mich ja immer wieso man so ewig lange Diablo 3 entwickeln musste?
Hack n Slay, groß neu hat D3 doch nichts gemacht, oder!?

Balancing ist sicher aufwendig, allerdings hat genau da D3 Vanila komplett versagt und nicht gewirkt als sei viel Zeit hierfür investiert worden.
Ich kann mich noch erinnern die Interaktion mit der Außenwelt, sowas wie herabfallende Mauerteile, hervorgehoben worden war. Nett ist das in der Tat, Einfluss auf das Spiel hat es Null.

Sollte D4als MMO konzipiert werden verstehe ich eine lange Entwicklungszeit, bei D3, tja ...
Xkl1
Bei Diablo 3 hat man extrem oft Dinge wieder geändert oder über Bord geworfen. Was am Ende rauskam war natürlich eine Katastrophe sondergleichen ("..juhu nach 400h habe ich endlich das erste Set Item gefunden, und es ist totaler Mist...").

Weitere DLCs finde ich eher eine Zeitverschwendung. Sollen endlich mit D4 Gas geben, bzw. bei D2 HD weitermachen.
Ziger
D3 war oft dabei richtig gut zu werden... nur haben sie dann leider die falschen Entscheidungen getroffen oder auf halbem Weg die Lust dazu verloren. Und einige Mitarbeiter haben offensichtlich keinen Plan/Interesse von der Welt die sie umsetzen sollten. (Stichwort Taverntalks...)

Ich denke mal D2HD ist neben WC3 das nächste Projekt von dem "aus alt mach neu" team
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